Berichte

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Oldtimerausflug 2020


Zu einem gemeinsamen Ausflug traf sich die Oldtimersparte des MC Neuburg am letzten Sonntag. Trotz eigentlich schlechter Wetterprognosen fand sich dann bei fast strahlendem Sonnenschein 14 Old- und Youngtimer am Südpark ein. Von dort aus ging es nach Möckenlohe und vorbei an der Villa Rustica nach Tauberfeld. Ab Pfünz fuhr die Karawane der meist betagten Fahrzeuge zügig entlang der Altmühl zur Kratzmühle. In kleinen Gruppen besuchten „Ausfahrer“ dort das sehenswerte privatgeführte Technikmuseum. Nach den sehr interessanten und kurzweiligen Ausführungen der “Museumspädagogen“ fand der Tag dann im Gasthof Sonnenwinkel bei Kaffee und Kuchen sowie einer zünftigen Brotzeit seinen gemütlichen Ausklang



Bei Regen schnell, bei Hitze ebenfalls


Lange hat's gedauert, bis die deutschen "Klassik 83"-Piloten heuer erstmals um Triumphe beziehungsweise wichtige Meisterschaftspunkte fighten durften.


Das Coronavirus machte eben auch vor den Motorradrennfahrern nicht Halt. Aber vor Kurzem endete nun die Zwangspause - und siehe da: Werner Müller aus Klingsmoos zeigte in Oschersleben gleich mal, dass der Gesamtsieg in der "BMW Boxer Trophy 2020" nur über ihn führen wird. Seine herausragende Ausbeute in Sachsen-Anhalt, rund 35 Kilometer südwestlich von Magdeburg entfernt: Rang eins in Lauf eins, Rang eins in Lauf zwei. Nein, besser hätte es für den 67-Jährigen definitiv nicht laufen können.


"Es hat in der Tat eine Menge Spaß gemacht", verrät Müller mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Was seine beiden Erfolge umso wertvoller machte: Der Routinier fuhr sie bei komplett verschiedenen Bedingungen ein. Rennen eins etwa fand bei unangenehmem Regen und einer dementsprechend glitschigen Strecke statt - was prompt dazu führte, dass von den 42 Piloten, die sich ursprünglich für die komplette "Klassik 83"-Konkurrenz angemeldet hatten, nur 18 an den Start gingen. "Bei Nässe muss man eben mit besonders viel Gefühl fahren können - beziehungsweise viel Herzblut mitbringen", verrät Müller.


Dass er das kann: Die neun Runden von Rennen Nummer eins in Oschersleben bewiesen das auf beeindruckende Weise. Dabei hatten die Tage in Sachsen-Anhalt nicht wirklich nach Wunsch für den Klingsmooser begonnen - denn beim ersten Zeittraining war für ihn bereits nach zwei Runden Schluss gewesen. "Der Vergaser links ist übergelaufen und der Motor hatte dadurch Zündaussetzer", berichtet Müller. Seine sonst so treue BMW R100 RS aus dem Jahr 1978, mit der er schon 2019 immer wieder für Furore gesorgt hatte und die für die Wettkampfsaison 2020 nun "nur ein bisschen aufgehübscht" wurde - sie wird ihn doch nicht plötzlich im Stich lassen?


Sie tat es selbstverständlich nicht - obwohl es im zweiten und im abschließenden dritten Zeittraining ebenfalls noch nicht optimal für den 67-Jährigen lief. Nur das lag nicht an der Maschine an sich - "sondern daran, dass ich öfter mal Speed rausnehmen musste, um langsamere Fahrer nicht zu gefährden". Die Konsequenz daraus: Für Müller ging's dann vom neunten Startplatz aus ins erste Rennen der "Börde Klassik 2020" - beziehungsweise als Zweitbester seiner "BMW Boxer Trophy"-Klasse. Schneller als der Mann aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen war lediglich der Niederländer Marc Beltman - der aber als Gastfahrer am Ende sowieso nicht in die Meisterschaftswertung eingehen würde.


Also rein ins erste Race - eben bei Regen. Während die mei-sten Piloten noch mühevoll versuchten, sich an die Strecke zu gewöhnen, hatte Müller bereits mächtig Gas gegeben - und sich vom neunten auf den zweiten Rang vorgearbeitet. "Da habe ich tatsächlich gleich wieder einige jüngere Kerle hinter mir gelassen", berichtet der Klingsmooser lächelnd - und durchaus stolz. Wobei: Ältere als ihn gibt es heuer in der "Klassik 83"-Konkurrenz sowieso nicht, Müller ist 2020 quasi der Methusalem im Feld - meist sogar mit deutlichem Abstand. Der 67-Jährige überlegt: "Na ja - einen Österreicher gibt es schon noch, der ist nur ein halbes Jahr jünger als ich. Außerdem sieht er rund zehn Jahre älter aus. "


Und schon grinst er wieder über das ganze Gesicht. Ihm macht sein Sport eine Menge Spaß. Motorräder sind eben sein Leben. Bereits früher, als "Bikehändler" in Schrobenhausen, war das so - und jetzt, im "Rentnerdasein", ist es erst recht so. "Motorräder selbst aufzubauen, Teile für sie selbst zu entwickeln, das war schon immer eine tolle Spielwiese für mich", erzählt Müller. Genauso, wie dann selbst im Sattel zu sitzen und Gas zu geben.


Zurück ins erste Rennen der "Börde Klassik 2020": Platz zwei konnte der Klingmooser dort zwar nicht bis zur Zielflagge halten - leistungsmäßig zu überlegen waren zwei weitere Bikes aus den anderen Klassen - aber Position vier im Endklassement war trotzdem eine Superausbeute für ihn. Und was nicht minder wichtig war: Für die Wertung der "BMW Boxer Trophy" 2020 holte Müller sogar die optimale Punktezahl, denn außer dem bereits erwähnten Gastfahrer aus den Niederlanden landete hier niemand vor ihm. Der Auftakt nach Maß für den 67-Jährigen war also perfekt.


Und es kam noch besser, denn im zweiten Rennen wiederholte sich das Ganze: Beltman, bester Pilot im Rahmen der "BMW Boxer Trophy", direkt vor Müller - aber da der Mann aus Holland eben erneut außer Konkurrenz fuhr, hatte der Klingsmooser plötzlich 50 Punkte nach zwei Läufen auf dem Konto. Mehr ging nicht.


Das zweite Rennen an sich fand übrigens, wie anfangs schon erwähnt, bei komplett anderen Bedingungen statt als das erste. So war die Strecke nun völlig trocken, und die Piloten mussten zudem mit Außentemperaturen um die 32 Grad Celsius fertig werden. Bei Müller persönlich klappte diesmal der Start nicht wirklich, lange Zeit befand er sich deshalb nur auf Position 13 im Gesamtklassement - um in der letzten Runde plötzlich doch noch drei Konkurrenten zu überholen. Mit anderen Worten: Es klappte doch noch erneut mit einer Top-Ten-Platzierung - quasi als tolles Sahnehäubchen auf die Optimalausbeute von 50 Punkten in der "BMW Boxer Trophy"-Wertung.


Die ersten zwei Rennen im Kalenderjahr 2020 sind also jetzt Geschichte. Insgesamt acht stehen heuer auf dem Programm, wobei die weiteren sechs in Tschechien, auf dem Lausitzring sowie in Italien ausgetragen werden. Und Müller wird sie übrigens weiterhin mit der "28" bestreiten dürfen - seiner Lieblingsstartnummer, die er nun endlich wieder auf seiner BMW hat. "Im Vorjahr musste ich noch mit der 128 unterwegs sein", berichtet der Mann aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen: "Gott sei Dank hat sich das jetzt geändert. " Und was lernen wir daraus: Müller kann nicht nur schnell sowie geschickt bei allen Bedingungen absolute Spitzenpositionen einfahren. Er ist zudem ein gutes Stück abergläubisch.


10.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Vereinsmitglieder,


seit einigen Wochen beherrscht das Thema „Corona“ unseren Alltag.

Die Ausgangsbeschränkungen und eine Vielzahl von Sperren und Verboten 

lassen einen gewohnten Ablauf nicht zu.


Neben der Industrie, Gewerbe, Handel, Handwerk und Gastronomie trifft es natürlich auch die Vereine

und damit auch „unser Hobby“.


Leider mussten schon die Generalversammlung, das Motorradtrial und diverse Stammtische abgesagt werden.

Wie es mit den noch geplanten Veranstaltungen (Vespa Treffen und Tour de Neuburg) können wir im Moment 

noch nicht abschätzen.


Auch der Trainingsbetrieb auf dem MCN Gelände ruht nun schon seit Inkrafttreten der Beschränkungen.

Zumindest in diesem Punkt gibt es jetzt aber etwas Hoffnung. In der letzten Woche wurden Lockerungen beschlossen,

die auch den Trainingsbetrieb in Vereinen unter bestimmten Auflagen wieder zulassen.


Mir ist es natürlich klar, dass unsere Aktiven wieder mit dem Training beginnen möchten. 

Dies wird vermutlich auch schon wieder bald möglich sein. (geplant Mitte / Ende kommender Woche)


Aktuell arbeite ich an einem Konzept, dass alle notwendigen Maßnahmen enthält. 

Wir haben dazu am Freitag auch einen Leitfaden des ADAS / BLSV bekommen.

Diese Vorgaben müssen jetzt noch an unsere Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst werden.

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden alle MCN Mietglieder informiert.


Allerdings ist es mir auch sehr wichtig, dass wir sehr überlegt an die Sache herangehen. 

In Zeiten in denen die Kinder noch nicht in die Schule dürfen, Kindergärten, Gaststätten usw. geschlossen sind,

muss nicht mit allen Mitteln und um jeden Preis ein Training möglich gemacht werden.

Auch als Verein stehen wir in der öffentlichen Verantwortung.


Mit sportlichen Grüßen


Stefan Behr


Vereinsausfahrt 2020


Kurzfristig trafen sich die Oldtimersprte des MC Neuburg am eigentlichen Termin der Tour de Neuburg zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zwölf „betagte“ Fahrzeuge am Südpart zur Start der Vereinsausfahrt ein. Von Neuburg aus ging es auf kleinen Nebenstrassen über Rain, Marxheim, Monheim und Langenaltheim nach Rödling. Kurz vor Monheim zwang ein kurzer Regenschauer die Cabriofahrer zu einem kurzen Zwangshalt. Mit geschlossenen Verdecken und ohne weitere Unterbrechungen erreichte die MCN-Truppe nach gut 90 km dann das Nadlerhaus in Rögling. Nach der langen Unterbrechung der Vereinsaktivitäten wegen Corona gab es natülich sehr viel zu erzählen und im gemütlichen Biergarten fand dieser Ausflug dort seinen Ausklang.     



Zahlreiche Mitglieder und Gäste bringen den Jugendübungsplatz wieder auf Vordermann


Während in den vergangenen Jahren bereits im April Vorbereitungsarbeiten auf dem Jugendübungsplatz des MC Neuburg über die Bühne gingen, machte die Corona-Pandemie heuer einen gewaltigen Strich durch die Planung der Motorsport-Saison. Unter Einhaltung aller Auflagen, die vom 1. Vorsitzenden Stefan Behr bereits im Vorfeld deutlich in den Vordergrund gestellt wurden, trafen sich erfreulich viele Mitglieder aus allen Sparten des Vereins zum „Rama Dama“ an der Sudetenlandstraße.


Mit allerlei Gerätschaften und entsprechender „Man-Power“ wurde der Platz unter Rücksicht auf die Natur auf Vordermann gebracht und wieder einmal zum Vorzeige-Gelände gestaltet. Auch Sportkameraden von befreundeten Vereinen waren vor Ort und werkelten fleißig mit. Nach einer vom MCN spendierten stärkenden Pizza wurde ein vereinsinternes Motorrad-Trial ausgetragen, bei dem es mit gebotenem Abstand um die Einstellung an den Sportgeräten und das Austesten der eigenen Fitness ging.


Für den Herbst ist schon die eine oder andere Unternehmung im Vereinsleben geplant – je nachdem, wie sich die Pandemie entwickelt. 


Michael Kluy vom MC Neuburg schafft es erneut aufs Podest. Auch weitere Fahrer können mit der Saison zufrieden sein. Welcher Höhepunkt 2020 auf den Verein wartet


Zum letzten Auftritt in der diesjährigen Trial-Saison rüstete sich das Team des Motorclubs Neuburg und reiste nach Peißenberg im malerischen Alpenvorland.


Die selektiven Sektionen für die knapp 100 Teilnehmer waren anspruchsvoll, aber gut befahrbar und so gab es in den einzelnen Klassen keine großen Punkte-Unterschiede wie bei manch anderem Trial. Viele Zuschauer bewunderten die Leistungen der Gelände-Artisten und spendeten reichlich Applaus. In der Klasse III-Spezialisten (elf Starter) erwischte Michael Speer nicht gerade seinen besten Tag und fuhr mit der roten Laterne an seiner Sherco aus dem Parcours. Besser machte es dagegen Michael Kluy, der in der Klasse IV-Fortgeschrittene (13 Starter) eine glänzende Vorstellung bot. Erneut hüpfte er auf‘s Stockerl und freute sich „ganz narrisch“ über seinen dritten Platz mit nur vier „Miesen“ mehr auf dem Konto als der Klassensieger. „Oldie“ Werner Fuhr ging in der Klasse V-Anfänger (32 Starter) an den Start und erkämpfte sich den 24. Platz. Auch ein hoffnungsvoller Nachwuchs-Pilot vom MC Neuburg machte sich mutig ans Werk: Nils Kappl holte sich in der Klasse IV-Jugendliche (19 Starter) mit nur drei Strafpunkten auf dem Konto den zehnten Platz. Auch Reinhold Stachel balancierte sich in der Klasse VIII-Senioren (13 Starter) mit seinem neunten Rang unter die besten Zehn der Tageswertung.


Im Anschluss an das sportliche Geschehen fand im Gasthof Post die Siegerehrung in der „südbayerischen ADAC-Trial-Meisterschaft 2019“ und im „Alpenpokal 2019“ statt. ADAC-Trial-Beauftragter Stefan Behr (MC Neuburg) gab einen kleinen Überblick über das vergangene Sportjahr. Er hob die Leistungen der Kletterkünstler und die ehrenamtliche Leistung vieler Helfer hervor. Für die 20 Meisterschaftsläufe hatten sich 44 Trial-Sportler qualifiziert. Michael Kluy schaffte in dieser starken Konkurrenz den zehnten Platz, drei Ränge dahinter platzierte sich sein Clubkamerad Michael Speer. Im Gesamtklassement des „Alpenpokals 2019“ wurde der „Speeringer“ in der Klasse III (42 Starter) Zwölfter. Michael Kluy schaffte in der Klasse IV (46 Starter) den achten Platz. Raimund Stachel vom MC Neuburg hatte sich in der gleichen Kategorie zwar eingeschrieben, konnte aber keine punktebringenden Resultate einfahren.


Werner Fuhr war mit seinem 38. Rang in der Klasse VI (95 Starter) und einer unfallfreien Saison ganz zufrieden. Dieses Gefühl hat auch Reinhold Stachel, der in der Klasse VIII (29 Starter) Fünfter wurde. In der gleichen Wertungskategorie wird Michael Lehn mit nur zwei Wettbewerben als 21. geführt.


Zum Abschluss der feierlichen Siegerehrungen hielt Behr eine kurze Vorschau auf die kommende Saison 2020, in der es voraussichtlich 29 Veranstaltungen im südbayerischen Raum geben wird. Auch das beliebte „Neuburger Arena-Trial“ steht am 2. und 3. Mai 2020 im Kalender.


Themenführung " DER BARON ALS TÜFTLER UND ERFINDER" 

 

Mit dem Ausrollen ging auch heuer die Saison der Oldtimersparte zu Ende. Schon Anfang der dreißiger Jahre beschäftigte sich Baron Reinhard von Koenig-Fachsenfeld mit der Frage: Wie kann ein Auto bei kleiner PS-Zahl und kleinem Hubraum schneller werden? Lösung: Man muss seine äußere Form so verändern, dass sie möglichst windschlüpfrig wird. Damit legte er auch die Voraussetzung für den ersten "Silberpfeilsieg" des deutschen Rennfahrers  Manfred von Brauchitsch auf der AVUS-Rennstrecke in Berlin. Die "Motorclubler" ließen sich ausführlich über das automobile Wirken des vielseitigen Baron's im Rahmen einer Sonderführung auf Schloß Fachsenfeld bei Aalen informieren.



Mit Gaststarter zum Saisonfinale


Spät ging die Classic-Saison heuer für die Oldtimer-Fraktion des Motorclubs Neuburg zu Ende. Der MC Zwickau hatte – wie schon die Jahre zuvor – den „August-Horch-Ring“ im Industriegebiet Reinsdorf aufgebaut. Traditionell geht mit dieser Veranstaltung Ende Oktober der „ADMV-Classic-Cup“ in die Winterpause.


Neben Dave Reisinger und Oldtimer-Spartenleiter Roland Demnick ging auch ein   „Gaststarter“ auf die Strecke. Matthias Wagner durfte die aktuelle Einsatzmaschine von Roland Demnick testen.


Nach der wegen starker Regenfälle verkürzten Veranstatlung meinte Dave Resisnger zufrieden: „Matthias hat sich heute richtig gut geschlagen und die Maschinen haben alle funktioniert. Was will man mehr? Jetzt geht es in die Werkstatt für einige Neuerungen und  im nächsten Jahr greifen wir – dann natürlich mit unserem kompletten Oldtimerteam - wieder an.“



Michael Kluy vom MC Neuburg gewinnt in Sibratsgfäll in seiner Klasse. Wie seine Vereinskollegen bei den Wettbewerben in Österreich und im Allgäu abgeschnitten haben 


Die Renngemeinschaft Kempten ist bekannt für perfekt durchgeführte Trial-Wettbewerbe. Heuer setzten die Organisatoren noch eins drauf: im österreichischen Sibratsgfäll wurden rund 100 Teilnehmer aus Deutschland und dem Gastgeberland von einer 1000 Meter hoch gelegenen Liftstation ins Gelände geschickt.

Bei herrlichem Wetter zeigten die Balance-Künstler hervorragende Leistungen, wenn auch die alpinen Sektionen für viele ungewohnt waren. Schnell wurde die Spreu vom Weizen getrennt. Eine „Show-Sektion“ aus Holzkonstruktionen und riesengroßen Kanalrohren bot den Zuschauern im Start-Ziel-Bereich Trial-Sport vom Feinsten. Die anderen Wertungsprüfungen wurden im Wald punktgenau der Umgebung angepasst und mussten drei Mal möglichst fehlerfrei bezwungen werden.

Reinhold Stachel vom MC Neuburg, der mit seiner Sherco Trialmaschine in der Klasse 8 (Senioren, 13 Starter) den Fight aufnahm, kämpfte sich bis zur Erschöpfung durch das anspruchsvolle Trial. Am Samstag verbuchte er Platz acht, am Sonntag dann verbesserte er sich bei acht Startern auf Platz sieben. Auch Michael Speer haute sich auf seiner drehmomentstarken 300-er Sherco in das Geschehen. Er fand aber keinen rechten Rhythmus. Das bedeutete am Samstag den zehnten Platz in der Klasse 3 (Spezialisten, zehn Starter) und am Sonntag den achten Rang. Wesentlich besser erging es dem Allrounder Michael Kluy, der seiner Aussage nach auf ähnlichem Gelände die hohe Kunst des Trial-Sports gelernt hat. Durch einen Torfehler wegen der falsch gefahrenen Spur und den damit verbundenen fünf Strafpunkten verschenkte er den schon sicher geglaubten zweiten Platz in der Klasse 4 (Fortgeschrittene, 16 Starter) und verpasste mit dem vierten Platz ganz knapp das Stockerl. Das ließ den ehrgeizigen Motorrad-Sportler keine Ruhe. Mit höchster Konzentration hüpfte er dann am Sonntag mit seiner BEMO TRRS und zwei Strafpunkten ganz oben auf das Siegertreppchen bei den Fortgeschrittenen (13 Starter). Ein lang ersehnter Sieg nach einer langen Durststrecke.

 

Zum vorletzten Lauf um den „Alpenpokal“ reisten vier aktive Trialsportler des MC Neuburg ins Allgäu zur MSG Sulzberg, der einen Trial mit sieben selektiven Wertungsprüfungen (Sektionen) veranstaltete. Werner Fuhr, ein leidenschaftlicher „Classic-Trialer“, arbeitete sich in der Klasse 5 (Anfänger, 40 Starter) durch das Gelände. Nachdem er sich in der ersten von drei Runden in den anspruchsvollen Hang-, Bach- und Wurzelsektionen 24 Miese eingefangen hatte, nutzten ihm die beiden folgenden Rundenergebnisse mit 13 und 9 Strafpunkten wenig. Deshalb war nicht mehr als der 30. Rang in der Tageswertung drin. Reinhold Stachel ging bei den Senioren (zehn Starter) an den Start und wurde Achter. Michael Speer kam mit dem Vorsatz ins Allgäu, die „Schmach von Sibratsgfäll“ auszulöschen, was bei den Bedingungen kein leichtes Unterfangen war. Auch er hatte mit der Bach- und Wurzelbewältigung so seine Probleme. Das Publikum puschte auch den Geländeartisten des MCN zur Höchstleistung und somit verbuchte er einen siebten Platz bei den Spezialisten (Klasse 3, 16 Starter).

Aber da war ja auch noch Michael Kluy, der Routinier in der Neuburger Trial-Mannschaft, der bei diesem vorletzten Kampf um den Alpenpokal 2019 an die letzten Topp-Ergebnisse anknüpfen wollte. Nachdem er aus der ersten Runde mit sieben Fehlern zurückkam, war klar, dass es für einen vorderen Platz nicht mehr reichen dürfte. Die Rechnung ging fast auf, jedoch wurde ihm die letzte Sektion in der zweiten Runde zum Verhängnis. Mit nur einem Fehler rutschte Kluy das Vorderrad von einer Wurzel. Über den Lenker ging es zu einem nicht eingeplanten Bad in ein Bachbett, was ihm außer der unfreiwilligen Erfrischung noch fünf Punkte einbrachte. Ziemlich durchnässt ging es aufgrund der knappen Rest-Fahrzeit hurtig und 13 Strafpunkten auf dem Konto in die letzte Runde. Diese bewältigte Kluy mit einem Strafpunkt im Gepäck. Das bedeutete den zweiten Platz in seiner Klasse (14 Teilnehmer). 


Kurzbericht zum Giro Vespistico RSC (Reloaded Short Cut) vom 6.9 bis 8.9.2019


Am 5.9 gegen Nachmittag starteten drei Freunde der Vespa Highrollers Neuburg zum Giro Giro Vespistio RSC Richtung Zell am Zee in Österreich (Startpunkt). Um 17 Uhr angekommen wurden erstmal die Zimmer bezogen und alles für den Start am nächsten Morgen um 9 Uhr vorbereitet. Am Donnerstag abend fand dann ein gemeinsames Abendessen der insgesamt 50 Teilnehmer statt bei dem vom Veranstalter die Strecke und Regeln erklärt wurde und noch einige Infos verteilt wurden. Danach mischten wir uns unter die Mitfahrer und trafen auch auf alte bekannte und konnten den Abend schön ausklingen lassen. Die Wettervorhersage war für das ganze Wochende schlecht. Regen, Regen, Regen..

Am nächsten Morgen wurden unsere Vespas in Reihe vor dem Starthotel aufgestellt und jeder der Teilnehmer hatte die Möglichkeit sich mit seiner Vespa und dem Giro Plakat ablichten zu lassen.

Um 9 Uhr, nach dem obligatorischen GIRO GIRO GIRO ruf von Veranstalter Franz Schmalzl starten wir mit geschwenkter Startflagge zu unserem Ziel des ersten Tages, Ravascletto in Italien. 

Wir fuhren zu Anfang in einer fünfer Gruppe zusammen mit zwei Freunden der Vespa Oldtimer Freunde Eichstätt von denen einer schon bei Fusch am Grossglockner wegen technischer unlösbarer Probleme aufgeben musst. Bereits zu dieser Zeit regnete es stark und es schien auch nicht aufzuhören. Wir fuhren über die Großglockner Hochalpenstrasse mit zusätzlich Nebel und Schneefall. Bereits da kamen immer die Gedanken auf warum man sich sowas antut, aber die Sehnsucht Vespa zu fahren ist einfach größer. Weiter gings über die Edelweissspitze (2571m), Fuschertörl, Hochtor, Iselsberg bis zum Staller Sattel bis zu einer Hütte nach dem Staller Sattel in dem wir uns aufwärmen konnten und neue Kräfte sammeln für die restlichen Kilometer. Mittendrin wurde es etwas trockener aber die Strassen waren rutschig und wir mussten extrem aufpassen nicht in den Kurven wegzurutschen. Weiter gings über Col Sant Angelo, Cortina d`Ampezzo, Passo Tre Croci bis zur Panoramica delle Vette die wir erst um 19.30 Uhr erreichten da man auf den Passstrassen nur max. mit 40 km/h unterwegs war. Wir entschlossen uns auch diese zu fahren und auf dem höchsten Punkt erwartete uns bereits Dunkelheit, Nebel und Nieselregen. Vorsichtig schafften wir auch diese Herausforderung und kamen gesund und ohne Probleme um 21 Uhr nach 12 Stunden und insgesamt 412 km am ersten Tag am Ziel an. 


Am zweiten Tag hatten wir insgesamt 300 km vor uns mit des Highlights Predil Pass und Mangartstrasse und wir hatten vormittags Glück. Es waren trocken und es schien Gott sei dank mal die Sonne. Die Sitzbänke unserer Vespen waren aber noch vom Vortag so nass das auch das trockene Wetter nicht half. Nach einem ausgiebigem Frühstück im Hotel Alla Fonte in Arta Terme düsten wir los und genehmigten uns gegen Mittag den wohl verdienten Espresso in einem gemütlichen Cafe in einem kleinen italienischen Ort. Die Tour führte uns an diesem Tag über Forcella die Lius, Passo del Cason di Lanza zum Predilpass und schließlich zur Mangartstrasse, der höchsten befahrenen Strasse Sloweniens. Ein echtes Highlight mit beeindruckenden Bergmassiven, tollen Kurven und der Möglichkeit mal so richtig Gas zu geben. Danach fuhren wir über den Vrsis-Sattel und den Wurzenpass Richtung Kärnten und es regnete mittlerweile wieder und es wurde immer stärker und stärker so dass wir bei Villach an einer Tankstelle pausieren mussten weil es so schüttete. Aber wir waren nicht die einzigen die vom Wetter betroffen waren. Uns kamen einige Harley-Fahrer entgegen die bereits auf der Heimreise von den European Bike Days am Faaker See waren und auch mit der regennassen Fahrbahn kämpften. Total am Ende aber glücklich kamen wir schließlich um 18 Uhr an unserem Ziel in Bad Kleinkirchheim an und nahmen erstmal eine ausgiebige Dusche. Gottseidank war der Kofferwagen schon vor Ort so dass wir gleich die Zimmer beziehen konnten. In mitten einer Hochzeitsgesellschaft liessen wir dann den Abend feucht fröhlich ausklingen. Einige von der Truppe mussten bereits unter dem Hotelvordach technische Probleme lösen um am nächsten Tag weiterfahren zu können ( Seil gerissen, Kupplung kaputt, Lenkkopflager lose usw.).


Auch der dritte Tage startete trocken und teilweise sonnig und wir hatten uns fest vorgenommen trotz des insgesamt sehr widrigen Wetters den kompletten Giro durchzufahren und nicht abzukürzen. An diesem letzten Tag fuhren wir zum nächsten Highlight, der Nockalm Höhenstrasse in Österreich. Eine wunderbare Route, allerdings begleitet von 3 Grad und Nebel so dass man die Aussicht nur wenig geniessen konnte. Die Tour führte uns weiter über Triegen durch das Skigebiet Obertauern nach Annaberg im Lammertal zur Rossfeld Panoramastrasse. Und hier setzte wieder übler Regen ein und jeder von uns wollte eigentlich nur noch ins Hotel in Zell am See. Nach deinem Zwangszwischenstopp in Berchtesgarden (Gangseil gewechselt) fuhren wir über Reit im Winkl und Kitzbühel nach Zell am See wo wir auch gebührend empfangen wurden. Nur 10 der 50 Starter waren an diesem Tag die komplette Strecke gefahren. An diesem Tag lagen 360 km hinter uns. Nach einer Verabschiedung und Prämierung der Teilnehmer liessen wir auch diesen Tag in Zell am See ausklingen, erzählten von den Erlebnissen der Tour und waren froh gesund und munter die Tour gemeistert zu haben. 

Am Montag traten wir dann die Heimreise nach Neuburg an, unser Freund der Oldtimer Freunde Eichstätt fuhr an diesem Tag mit seiner ACMA Bj. 53 nach Hause und meisterte nochmal knappe 300 km.


Insgesamt eine brutale Erfahrung und eine Wahnsinnserlebnis trotz des widrigen Wetters. In 2020 nehmen wir am großen Giro Vespistico teil mit einer Strecke von 2200 km in 7 Tagen.



Quartett des MC Neuburg nimmt an der traditionellen „Riedenburg-Classic“ teil. Mit zwei sechsten Plätzen kann der Saisonabschluss durchaus als gelungen bezeichnet werden 


Untereggersberg bei Riedenburg ist alle Jahre die letzte Station in der Motorsport-Saison der Classic-Racer des Motorclubs Neuburg. Gleichzeitig ist diese Veranstaltung ein Mekka der Motorsportfreunde, das auch heuer wieder viele Zuschauer anlockte. Der Veranstalter konnte dieses Mal 220 (!) Teilnehmer begrüßen.

Die „Riedenburg-Classic“, seit 2002 fester Bestandteil im Kalender des historischen Motorsports, begeistert jedes Jahr Technik- und Traditionsfreaks aus dem In- und Ausland. Die Veranstaltung ist kein Rennen beziehungsweise die Erzielung von Höchstgeschwindigkeit kein Kriterium zum Sieg. Gewinner ist, wer die gesperrte 1,735 Kilometer lange Strecke von Unter- nach Obereggersberg am Sonntag drei Mal absolviert und dabei einen möglichst geringen Zeitunterschied aufweist. Der Samstag bleibt ausschließlich den Trainingsläufen vorbehalten. Am Freitag erfolgt der Startschuss zum Veranstaltungs-Wochenende mit einer Präsentation einiger Fahrzeuge auf dem Stadtplatz in Riedenburg, an dem zum Leidwesen des interessierten Publikums nur einige wenige Teilnehmer erschienen waren.

Die Classic-Racer vom Motorclub Neuburg waren mit zwei Motorrad-Piloten und zwei Automobil-Teams vertreten. Bei der Autofraktion Fritz Wenger ging mit Beifahrer Fred Demnick auf dem „heißen Sitz“ des Alfa Romeo Autodelta GTV 3.0 Baujahr 1982 an den Start. Rudolf Omischl und seine routinierte Co-Pilotin Gisa Omischl waren mit ihrem flotten VW Golf GTI ebenfalls dabei. Erstmals wurden heuer gleich drei Zeitdifferenzen für die Gesamtwertung herangezogen. Ein Flüchtigkeitsfehler im letzten Lauf brachte das Alfa-Team Wenger-Demnick etwas aus dem Tritt. So mussten sich die beiden Oldies mit Platz elf in der großen Sportwagenklasse (21 Starter) zufriedengeben. Das Omischl-Team wurde in der Rennwagenklasse eingestuft (27 Starter). Rudolf Omischl hörte äußerst konzentriert auf die Ansagen seiner Gattin Gisa und konnte dadurch einen erfreulichen sechsten Platz in der heiß umkämpften Kategorie einheimsen.

 

In der stark besetzten Motorradklasse bis 400 ccm (32 Starter) gingen Dave Reisinger mit seiner Yamaha XS 400, Baujahr 1978 und Roland Demnick mit der für ihn ungewohnten Honda CYB 350, Baujahr 1969, an den Start. Reisinger belegte Platz 19 und war nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung. Demnick, der Oldtimer-Spartenleiter des MCN, hatte dieses Mal nicht seine 74er Honda unter dem Hintern, sondern trieb die Premiere-Maschine den Berg hinauf. Dieses Sportgerät wurde von seinem Vater auf der Basis eines 69er Rahmens aufgebaut. Fred Demnick war natürlich sehr gespannt, wie sein neuestes Werk beim Debüt einschlagen würde. Bei der Siegerehrung konnten sich Vater und Sohn über den sechsten Platz innerhalb der starken Konkurrenz freuen.

Roland Demnick meinte zum „neuen Pferd im Familien-Rennstall“: „Da hat mein Vater wieder ein super Gerät gebaut. Die läuft aus dem Stand bereits richtig gut. Ich bin gespannt, wer dieses heiße Eisen im nächsten Jahr fahren darf.“ Das interessiert bestimmt auch die zuverlässige Service-Mannschaft Detlef Simonis, Günther Eberl und Mathias Wagner, die wieder einmal für fast alle Probleme eine schnelle Lösung fand.


Bei der vierten Auflage der „Tour de Neuburg“ kamen 67 Teams wieder voll und ganz auf ihre Kosten


Zum vierten Mal veranstaltete der Motorclub Neuburg im ADAC und BLSV die „Tour de Neuburg“. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung ohne Zeitwertung und Wertungsprüfungen. Die perfekt erstellten Fahrtunterlagen forderten Fahrer und Beifahrer dennoch im sportlichen Bereich vom Start bis zum Ziel der etwa 175 Kilometer langen Strecke.


Vom Sportpark Rödenhof aus ging es nach einem Weißwurst-Frühstück zum Schloss Ellingen. Dort wurden bei einsetzendem Regen alle Teilnehmer vorgestellt und erhielten ein Erinnerungsgeschenk. Dann führte die Strecke weiter zum Brombachsee, wo es nach einem kleinen (alkoholfreien) Sektempfang auf’s Schiff ging. Bei einer erholsamen Rundfahrt genossen alle Teilnehmer das vorbestellte Mittagessen. Danach wurde wieder das „Roadbook“ aufgeschlagen. Die Strecke führte durch die herrliche Landschaft zurück nach Neuburg. Ein heftiger Gewitterschauer zwang die Cabrio-Fahrer kurz vor dem Ziel noch einmal zum Schließen der Verdecke. Ein „kluges“ Team zog mit seinem Jaguar XK das Programm knallhart durch und trotzte mit Lederhelm und -kleidung den Unwillen der Wetterlage. Eine Renault Caravelle gab auf der ersten Etappe den Geist auf, war aber beim Startversuch bei der Heimfahrt wieder „quicklebendig“.


Rund 150 Teilnehmer und Funktionäre warteten bei einer Brotzeit auf die Prämierungen. Roland Demnick, MCN-Oldtimer-Chef und gleichzeitig Organisator der Ausfahrt, wertete mit seinen Helfern blitzschnell die Bordkarten aus. Deshalb konnten die gestifteten Pokale unter großem Applaus zügig an die Piloten und Beifahrer überreicht werden. In den Markenwertungen „English-Cars, Audi, Mercedes, BMW und VW-Käfer“ musste das Los entscheiden, da mehrere Fahrzeuge mit dabei waren. Den Damen-Pokal erhielt eine junge Frau, die bewies, dass man auch als werdende Mutter sehr gut unterwegs sein kann. Die „Zwergerl-Klasse“ ging an ein Neuburger Team mit einem 500er Fiat Kombi. Den „Frühaufsteher-Pokal“ holte sich der „Koisa“, der sich bereits einige Stunden nach Nennungseröffnung im Mai angemeldet hat. Ein Ehepaar, das trotz der widrigen Wettervorhersage mit ihrem Trike angereist war, erhielt den Pokal für das originellste Fahrzeug. Als beste Beifahrerin wurde aus den zehn Bordkarten mit der richtig zurückgelegten Distanz die Gattin von „Alfa Romeo-Papst“ Fritz Wenger ausgelost.


Roland Demnick zeigte sich zusammen mit seinem Team sehr zufrieden über die Veranstaltung und die Disziplin aller Teams. Und er merkte unter dem Beifall der Zuhörer an: „Auf Grund eurer positiven Resonanz wird es, wenn alles gut geht, auch im nächsten Jahr eine „Tour de Neuburg“ geben.“

Fahrer des MC Neuburg landet beim Lückendorfer Bergrennen auf einem tollen zweiten Platz. Auch seine beiden Vereinskameraden mischen durchaus vorne mit 

Von 

Klaus Benz

Bei der Pressekonferenz wies Rennleiter Frank Liebich stolz auf die Besonderheiten des Lückendorfer Bergrennens hin: „Es ist das einzige vom DMSB (Deutscher Motor-Sport-Bund) lizenzierte Bergrennen für Motorräder auf der ältesten Natur-Rennstrecke in Deutschland und die 41. Veranstaltung seit 1923 auf dem beliebten Berg-Kurs im Zittauer Gebirge.“ Und der versierte Organisator ergänzte: „Als 2014 erstmalig beim Bergrennen um das Prädikat ’Internationaler Deutscher Bergpreis’ im Renn-Modus gefahren wurde, war das schon eine Sensation und wirbelte viel Staub auf. Der DMSB hatte dem MC Robur Zittau die Streckenlizenz erteilt und nun erfolgt bereits der sechste Wettbewerb als hochwertiges Rennen“, so Liebisch und ergänzt: „In diesem Jahr sind wir stolz auf einen weiteren sportlichen Höhepunkt: Das Lückendorfer Bergrennen wird mit dem erhöhten Prädikat ’FIM-Vintage-Berg-Europameisterschaft’ für unsere drei Renngespann-Klassen ausgeschrieben“. 

Erstmals wurden heuer auch noch die Solo-Motorrad-Klassen zusätzlich mit FIM-Prädikat freigegeben. Mitorganisator Klaus Riedel, ein ehemaliger Autocross-Pilot, lud den Oldtimer-Spartenleiter des Motorclubs Neuburg bereits beim Rennen in Ziegenrück ein, auch für diese Wertung zu nennen. Roland Demnick musste seine Mitstreiter nicht lange bitten und meldete sich, Peter März und Ferdl Schwaighofer in dieser Kategorie an.

Im Gegensatz zu den ADMV-Läufen (Allgemeiner Deutscher Motorsport-Verband) wird in Lückendorf für die Tageswertung nach dem DMSB-Reglement auf Zeit gefahren und es sind auch Motorräder bis Baujahr 1994 zugelassen. Demnick jun. hatte Glück mit der Klasseneinteilung und konnte mit seiner Yamaha XJ 600 in der Klasse 9 an den Start gehen. In dieser Kategorie fahren Vier-Zylinder-Maschinen bis 650 ccm sowie Zwei-Zylinder bis 800 ccm. Da die „Reis-Schüssel“ von Roland Demnick eigentlich eine nur leicht verbesserte Serien-Sportmaschine (nach ADMV-Bestimmungen) ist, war sie etwas zu schwer und auch nicht so üppig mit Leistung sowie Drehmoment ausgestattet wie die meisten Sportgeräte der Konkurrenten. Doch die Streckenkenntnis nach drei Starts in der Vergangenheit machte dies mehr als wett und der Motorsportler aus Rain konnte in allen vier „Runs“ die zweitbeste Zeit fahren. Am Ende schaute in der DMSB-Tageswertung der zweite Platz heraus und Demnick schwang sich freudestrahlend auf‘s Stockerl.

 

Wesentlich schwerer war die Aufgabe für Peter März. Er musste mit seiner Kawasaki Baujahr 1985 in der „Open-Klasse“ an den Start gehen. Dort sind Motorräder mit 160 und mehr PS dabei. Mit seiner Seriensport GPZ 900 und 120 PS hatte er ein Leistungsmanko von rund 40 PS gegenüber der Konkurrenz. Diesen Nachteil konnte der Routinier gegen die starken Piloten aus der Europameisterschaft nicht ganz kompensieren und musste sich deshalb mit Rang sechs begnügen.

Ferdl Schwaighofer, der „österreichische Gastarbeiter“ im MCN-Classic-Team, ging wieder als Doppelstarter in die Rennen und belegte mit seiner Honda CB 750 in der „Open-Klasse“ Platz acht und mit der Honda CB 500 four in der Klasse 7 den sechsten Platz.

Für die FIM-Wertung wurden verschiedene Klassen zusammengefasst und alle Piloten des MC Neuburg waren in der FIM-Klasse 7A zu finden. Bester war März auf Rang sechs. Demnick wurde auf dem neunten Platz geführt, einen Rang dahinter folgte Schwaighofer. Die Teambetreuung lag wieder in den bewährten Händen von Fred Demnick und Detlef Simonis.


Fredl Schwaighofer und Peter März vom Motorclub Neuburg überzeugen auf dem Weidaer Dreieck. Warum es für die Fahrer beim Rundstrecken-Rennen schlechter läuft


Was in den 60er Jahren begann und seit 2006 mit den jährlich stattfindenden „Demonstrationsfahrten für historische Rennfahrzeuge“ auf dem Rundkurs Weida-Mautiz-Groptiz fortgeführt wird, hat sich im Rahmen des ADMV Classic Cup als Meisterschaftslauf auf dem Weidaer Dreieck etabliert. Fahrer aus der Schweiz, aus Österreich, Frankreich, Tschechien und aus ganz Deutschland haben sich in die Starterlisten für das „Riesaer Oldtimer-Rennen 2019“ eingeschrieben.


Für den Motorclub Neuburg an der Donau e.V. im ADAC und BLSV gingen Dave Reisinger, Christian Severin, Fredl Schwaighofer, Peter März und Roland Demnick an den Start. Detlef Simonis sprang für Fred Demnick als Teamchef in die Bresche. Am Samstag stand der Bergpreis auf dem Programm. Bei der kurzfristig für Dave Reisinger vorbereiteten Honda verhinderten lästige Zündaussetzer eine gleichmäßige Fahrt. Aus diesem Grund konnte der Youngster seinen Sieg vom Vorjahr nicht wiederholen. Christian Severin belegte mit seiner Yamaha FZ 750 Platz 16 unter den 27 Startern in der Serien-Sportklasse. Fredl Schwaighofer und Peter März kamen mit der Strecke prima zurecht. Beide konnten sich zusammen mit dem MCN-Klassik-Team über den zweiten und dritten Podiumsplatz freuen. Roland Demnick erkämpfte sich einen bravourösen sechsten Platz und komplettierte damit den tollen Mannschaftserfolg der MCN-Truppe.


Am Sonntag ging es dann um Pokale und Punkte beim Rundstreckenrennen auf der fast fünf Kilometer langen Naturstrecke. Doch es lief bei den Classic-Racern des MCN nicht so rund wie am Samstag: Die Zündaussetzer an der „Reisinger-Honda“ konnten nicht abgestellt werden. Aus diesem Grund stellte Dave Reisinger seine Maschine nach dem Training ab, um größere Schäden an dem über 50 Jahre alten Motor zu vermeiden. Peter März konnte zwar wieder einmal Top-Rundenzeiten in den Asphalt brennen, doch zahlreiche Überholvorgänge verhinderten eine zügige Fahrt über die komplette Distanz. Christian Severin kam mit seiner Neu-Erwerbung immer besser zurecht und belegte Platz zehn. Roland Demnick fuhr mit zwei durchschnittlichen Heats auf Rang zwölf. Auch Fredl Schwaighofer machten die zahlreichen Überholvorgänge der langsamen Konkurrenz zu schaffen und er landete auf einem für ihn ungewohnten 14. Platz. In der Gesamtwertung des „ADMV-Classic Cups 2019“ liegt der Österreicher in der Klasse 4.2 Renn- und Sportmotorräder über 250 ccm ab Baujahr 1970 bis 1985 nach acht Rennen auf dem dritten Platz. Mit seiner Honda Boldor Bj. 1983 hat Schwaighofer in der Klasse 5.3 Sport- und Rennmotorräder ohne behördliche Zulassung über 40 PS bis Baujahr 1986 die Nase vorn. Als Zweiter wird in dieser Kategorie Roland Demnick in der Zwischenwertung des Gesamtklassements geführt.


Noch vor Ort zog „Ersatz-Team-Chef“ Detlef Simonis folgendes Fazit: „Diese Großveranstaltung mit weit über 200 Startern war wieder ein Highlight. Die Organisatoren wissen einfach, wie es geht. Mit zwei Stockerlplätzen beim Bergpreis haben wir ein tolles Ergebnis eingefahren. Beim Rundstrecken-Rennen lief es auf Grund des großen Leistungsunterschiedes in der Seriensport-Klasse leider schlechter. Es hat sich aber gezeigt, dass unsere Piloten zu den Schnelleren im Feld gehören und nur wegen der zeitraubenden Überholvorgänge ihre konstanten Zeiten nicht halten konnten.“


Motorclub Neuburg stellt gelungene Veranstaltung mit 100 Startern auf die Beine. Michael Kluy belegt Stockerlplatz. 


Mussten die 100 Starter aus Bayern und Österreich am ersten Tag der Veranstaltung noch unter der brütenden Hitze leiden, so verschaffte der Regen von Samstag auf Sonntag und ein paar erfrischende Schauer am Sonntag dem Ganzen etwas Erleichterung. Auch die Wertungsrichter und alle ehrenamtlichen Helfer leisteten ihr Bestes und machten somit das „ADAC-Arena-Trial“ des Motorclubs Neuburg an der Donau e.V. im ADAC und BLSV zu einem vollen Erfolg.

Vorsitzender Stefan Behr schöpfte bei der Gestaltung der Sektionen (=Wertungsprüfungen) aus dem Vollen und baute mit seinen Helfern schwierige, aber nicht unlösbare Aufgaben in das Gelände an der Sudetenlandstraße. Die verschiedenen Spuren waren farblich gekennzeichnet und somit für die vielen Zuschauer leicht erkennbar. Die Starter werden je nach bisher erreichten Leistungen in Klassen eingeteilt. Unter den 100 Startern am Samstag befanden sich 50 Jugendliche und acht Mädchen, die sich den Parcours vornahmen. Die Bereitschaft des Roten Kreuzes beobachtete aufmerksam das Geschehen, musste aber, außer einer leichten Fingerverletzung am Sonntag, nicht eingreifen.

Die Funktionäre absolvierten ihre Aufgabe fair, fehlerfrei und sehr korrekt. Kein Wunder, stammen sie doch alle aus der großen Trial-Familie, die immer wieder für Furore sorgt. Acht Starter des MC Neuburg kletterten am Samstag geschickt durch die vielseitigen Sektionen. Michael Kluy schaffte trotz großen Trainings-Rückstands am ersten Tag einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse „Fortgeschrittene“ (18 Starter, grüne Spur). In dieser Klasse wurde Clubkamerad Raimund Stachel 18. Einige „Fünfer“ (Fehler) warfen ihn weit zurück. In der Klasse „Spezialisten“ (14 Starter, blaue Spur) wurde Michael Speer, der Jugendtrainer des MCN, Zwölfter.

 

Neuburger sind mit ihren Leistungen zufrieden 

„Hauptsache noch vor dem Peter Mohr vom MSC Pfatter, meinem ewigen Konkurrenten“, meinte der „Speeringer“ nach dem Wettbewerb. In der Klasse „Anfänger“ (37 Starter, schwarze Spur) hüpfte Werner Fuhr mit seiner Montesa auf Rang 23 und Oldie Michael Wesp mit der Beta auf Rang 32. Eine Freude machten die „Neulinge“ (15 Starter, rote Spur), wo Nils Kappl erfreulicher Sechster wurde und Leopold Wittmann den zwölften Platz erkämpfte. Bei den „Senioren“ (sieben Starter, 50 Prozent schwarze und 50 Prozent grüne Spur) holte sich Reinhold Stachel den fünften Platz.

Nach einer erholsamen Nacht in dem geräumigen Fahrerlager und frisch gewaschen aus dem „SPA-Bereich“ des Jugendübungsplatzes, der von der Stadt Neuburg für die Unternehmungen des MCN zur Verfügung gestellt ist, ging es in die zweite Runde des „ADAC-Arena-Trials“. Wieder warteten geschmackvolle Trophäen und wichtige Punkte zur „südbayerischen und bayrischen ADAC-Trial-Meisterschaft“ sowie zum „Alpenpokal 2019“ auf die Geländeartisten. Die exzellente Bewirtung durch das Küchenteam sorgte schon in aller Frühe für gute Laune.


Die bayerische Motorrad-Trial-Elite ist zwei Tage zu Gast. Dort findet der ADAC-Arena-Trial des MC Neuburg statt. Auf was sich die Zuschauer freuen dürfen. 


Geschicklichkeit auf zwei Rädern ist am kommenden Wochenende auf dem Jugendübungsplatz an der Sudetenlandstraße gefragt, wenn die bayerische Elite im Motorrad-Trial in Neuburg zu Gast ist. Wertvolle Punkte für die bayerische Meisterschaft, für den Trial-Alpenpokal und zur südbayerischen Meisterschaft 2019 stehen neben den Pokalen bei dieser Veranstaltung des Motorclubs Neuburg an der Donau e.V. im ADAC und BLSV zur Vergabe bereit.

Das Wort „Trial“ ist abgeleitet vom englischen „to try“, was übersetzt „versuchen“ oder „probieren“ bedeutet. Und genau darum geht es: Um den Versuch, schwierige Gelände-Passagen mit dem Motorrad fehlerfrei und ohne dabei die Füße auf den Boden zu setzen, zu bewältigen. Das Gelände ist mit verschiedenen Hindernissen (= Sektionen), die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufzeigen, eingeteilt. Doch der reine Umgang mit dem Sportgerät reicht hierfür nicht aus. Nur die richtig koordinierten Körperbewegungen und das Kennen der physikalischen Grenzen ermöglichen es, die Aufgaben fehlerfrei zu absolvieren.

Beim Neuburger ADAC-Arena-Trial müssen von den Teilnehmern in maximal drei Stunden drei Wertungsrunden mit je sieben Sektionen bewältigt werden. Je nach Können und bisher erreichten Leistungen wird das Starterfeld in verschiedene Klassen eingeteilt. Diese müssen dann ihre „Spuren“ fahren, die mit farbigen Pfeilen markiert sind. 

 

Rund 40 Ehrenamtliche, unter ihnen auch Freunde aus anderen Vereinen und Familienangehörige, sorgen für einen reibungslosen und fairen Ablauf. Die Trial-Arena hinter dem Wertstoffhof in der Sudetenlandstraße bietet am Samstag und Sonntag ein Highlight nach dem anderen.

Dafür sorgen heuer nach langer Zeit wieder acht Lokalmatadoren, die momentan dabei sind, ihre Trial-Maschinen und sich selber auf Vordermann zu bringen. Und dann kann man sie hautnah beobachten. Das Gelände kann man an vielen Stellen bestens einsehen, alleine die abgesperrten Sektionen dürfen nur von den Wertungsrichtern und den sogenannten „Wasserträgern“ (Helfer der Teilnehmer), betreten werden.

Gleich neben dem Jugendübungsgelände ist an der Sudetenlandstraße ein großer Parkplatz vorhanden, der nicht nur für die Teilnehmer gemäht wurde, sondern auch für die Zuschauer. Der Eintritt ist frei und für die Bewirtung sorgt das routinierte MCN-Küchen-Team. Die jeweiligen Rundenergebnisse kann man dank neuester Auswertetechnik von Fahrtleiter Stefan Behr direkt vor Ort an der Clubhütte ablesen.

Die Siegerehrungen finden jeweils unmittelbar nach dem Wettbewerb statt. Start ist am morgigen Samstag um 11 Uhr. Am Sonntag beginnt die Veranstaltung um 9.30 Uhr.


Beim „Ziegenrücker Bergrennen“ fordern die tropischen Temperaturen ihre Opfer


Bereits zum neunten Mal fand das „Ziegenrücker Bergrennen“ für historische Fahrzeuge statt. Weit über 250 Teilnehmer hatten sich in die Starterliste eingeschrieben. Für die Zweirad-Fans sorgten neben den Renn- und Sportmotorrädern der Vorkriegszeit die legendären Motorräder der Firmen Honda und Benelli aus den 70er Jahren mit ihrem schrillen Sound für Aufsehen. Aber auch die ehemaligen DDR-Klassiker AWO und MZ standen im Fokus der spektakulären Veranstaltung, bei dem nicht vorrangig die Geschwindigkeit, sondern die Gleichmäßigkeit in den einzelnen Durchgängen gewertet wird.


Aber auch die Automobil-Freaks kamen auf ihre Kosten: Automobile aus früheren Jahren, Renn-Tourenwagen, Formelrenner aus Ost und West, sowie die originelle „Trabbi-Klasse“ tummelten sich auf der idyllisch gelegenen Bergstrecke zwischen Ziegenrück und Liebschütz. Die fahrerisch sehr anspruchsvolle Piste ist 3,8 Kilometer lang und fordert die Teilnehmer auf jedem Meter. Zwei Tage lang donnerte die historische Fahrzeugtechnik zur Freude der zahlreichen Zuschauer den Berg hinauf. Ungewöhnlich war bei diesem Wettbewerb, dass alle 17 Seriensport-Motorräder in einer Tageswertung geführt und nicht nach PS oder Hubraum eingeteilt wurden.


Betreuer Fred Demnick trotzte mutig der Hitze und kümmerte sich wie gewohnt um das Team vom Motorclub Neuburg. Am Samstag musste sein Team bereits den ersten Ausfall verzeichnen: Ein kapitaler Motorschaden stoppte Christian Severin bereits nach zwei Läufen und machte den Start am Sonntag unmöglich. Peter März dagegen brannte wieder einmal die absolute Bestzeit aller Serien-Sportmotorräder in den Asphalt. Das bedeutete aber noch gar nichts, denn in den gewerteten „Heats“ musste er eine gleiche Zeit ohne große Abweichung erzielen. Diese Aufgabe war bei den deutlich höheren Temperaturen als am Samstag unlösbar. Fahrer und Motoren „kochten“ bei dieser Hitze und März kam nur annähernd an seine gesetzte Zeit heran. Er wurde aber mit seinem erreichten achten Rang bester MCN-Fahrer. Roland Demnick fand bei diesem Wettbewerb überhaupt keinen Rhythmus und gab nach den einzelnen Durchgängen ein entmutigtes Statement ab: „Ich weiß nicht, was los ist. Ich bin jedes Mal eine andere Linie gefahren. Das ist nicht meine Veranstaltung!“ Er sollte recht behalten und landete nur auf Platz 13. Auch Ferdl Schwaighofer, die österreichische Verstärkung der Motorclub-Mannschaft, erwischte einen schwarzen Tag und landete auf dem 16. Rang.


Philipp und Dieter Trinkner vom MC Neuburg haben mit ihren Enduros sowohl in der Steiermark als auch in Sachsen mit Problemen zu kämpfen 


Zwei echte „Leckerbissen“ standen auf dem Programm der Classic-Enduro-Fahrer des MC Neuburg, Philipp und Dieter Trinkner. Zum einen die Zwei-Tages-Fahrt „Rund um den Mühlener Krug“ in der Steiermark und zum anderen die traditionelle Classic-Geländefahrt „Rund um Zschopau“ in Sachsen.

Die 200 Startplätze für den Wettbewerb im österreichischen Mühlen waren innerhalb kürzester Zeit vergeben. Kein Wunder, schließlich wurden dort schon viele Europameisterschaften ausgetragen. Teilweise sind die Streckenabschnitte in die etwas mehr als 50 Kilometer lange Geländerunde eingebaut, was die Sache nicht leichter machte. In zwei Tagen musste die äußerst selektive Runde drei Mal absolviert werden. Die Spreu trennte sich dabei schnell vom Weizen. Die anspruchsvolle Aufgabenstellung mit steilen Auf- und Abfahrten führte bis auf eine Höhe von 1600 Meter. Vier Gelände-Sonder- sowie drei Beschleunigungs-Prüfungen und eine Trial-Sektion entschieden über die Platzierungen in den einzelnen Klassen.

Philipp und Dieter Trinkner starteten in der Viertaktklasse C 7 für Motorräder Baujahr 1981 bis 1985 (18 Starter). „Junior“ Philipp musste in einer Sonderprüfung der schweren Strecke Tribut zollen. Er stürzte, schlug sich dabei ein Loch in den Seitendeckel des Motors und musste aufgeben. Für „Papa“ Dieter reichte es am Ende der Veranstaltung zu einem guten neunten Platz. Klassensieger wurde der ehemalige Welt- und Europameister Eddy Hau, der trotz seines Alters nichts von seinem Können eingebüßt hat.


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Bei der 19. Classic-Geländefahrt „Rund um Zschopau“ ist schon das Ambiente eine Teilnahme wert. Das Fahrerlager wird traditionell vor dem ehemaligen MZ-Werk (Motorenwerke Zschopau) eingerichtet. Die Fahrzeugabnahme und der „Parc-Ferme“, in dem die Motorräder in der Nacht vor dem Wettbewerb stehen müssen und nicht berührt werden dürfen, ist im Hof des Schlosses Wildeck eingerichtet. Auch der Start am Samstagmorgen von der Startrampe am alten Rathaus aus sorgt für eine perfekte Classic-Atmosphäre. Hinzu kommt die immer noch vorhandene Motorrad-Begeisterung der Bevölkerung für den Geländesport.

290 Teilnehmer aus sieben Nationen gingen im Erzgebirge an den Start. Die 50 Kilometer lange Geländerunde, die drei Mal befahren werden musste, wies alles auf, was eine anspruchsvolle Geländefahrt beinhalten muss. Viele „Single-Trials“ über Felsen und Wurzeln sowie Überquerungen von Wasserläufen – es war alles geboten, um das Herz des Geländesportlers zu erfreuen. Die Besten wurden, wie in der Steiermark, durch vier gezeitete Sonderprüfungen ermittelt.

Dieter Trinkner fing sich in der zweiten Runde auf einem steinigen Waldstück einen Plattfuß am Hinterrad ein. Zwar gelang die Reparatur. Doch die Sollzeit wurde durch das Missgeschick überschritten, womit der Wettbewerb für den Neuburger zu Ende war. Doch der MCN-Pilot nahm es gelassen, war doch das bis dahin Erlebte vom Feinsten. Und bei der Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr wird erneut mit frischem Mut angegriffen. Vielleicht dann wieder als Vater-Sohn-Gespann. 


Vespa Alp Days - Wir kommen!


Am Donnerstag den 13.07.starteten 12 Vespisti der Neuburger High Rollers vom MC Neuburg morgens um 6:00h in Richtung Zell am See zu den Vespa Alp days,das größte Vespa treffen in Europa mit 1500 Teilnehmern aus 22 Nationen. Die Fahrt ging von Neuburg über Manching,Freising ,wo wir zu einem Weisswurstfrühstück Rast machten,weiter am Chiemsee vorbei nach Österreich,über Saalfelden nach Zell am See, durchwegs auf landschaftlich sehr schönen Nebenstrecken.Leider hatten wir unterwegs sehr viele Pannen,aber dank unseres Service Fahrzeuges mit kompletter Werkstattausrüstung und unseren Mechanikern erreichten wir nach fast 12 Stunden und 4 Tankstopps endlich gegen 18h Zell am See. Dort mussten wir 1 Stunde Geduld bei der Anmeldung aufbringen bis wir endlich unser Hotel beziehen konnten. Nach einem exzellenten Abendessen stürzten wir uns in die Fussgängerzone zur Alp Days Party.Nach einer kurzen Nacht und einer Fahrerbesprechung fuhr der ganze Pulk ins Stubeital .Eine spektakuläre Auffahrt zur Eingewöhnung zum Tauernmoossee auf die längste Staumauer Europas entschädigte mit einer herrlichen Aussicht. Am Späten Nachmittag nach 70 km wieder zurück, begannen wir unsere Roller für den nächsten Tag fit zu machen..Das Highlight der Alp Days.  Fahrt auf den Grossglockner. Um 10h morgens ging die Fahrt los. Kurve um Kurve  hinauf  auf 2500m. Eine Strapaze für unsere Roller.Oben angekommen wurden wir durch einen herrlichen Panoramblick  bei bestem Wetter und einer Gulaschsuppe belohnt.Nach einer längeren Rast und einigen kleineren Reparaturen traten wir die Talfahrt an. Nach  80km erreichten wir am Nachmittag wieder unsere Hotel.Nach einer exzellenten Scooter Stuntshow genossen wir abends die Alp Days Party in der Fussgängerzone mit Live Band,Verkaufsständen und Tombola.Am Sonntag traten wir morgens um 10h nach einem ausgiebigen Frühstück die Heimreise an,bei Gott sei Dank trockenem Wetter.Nach einigen Pannen und Wechsel auf einen Ersatzroller den wir mitführten erreichten wir gegen 17hnach etwa 800km Gesamtstrecke wieder unbeschadet Neuburg. Ein herrliches Erlebnis dass jeder Vespa Fahrer mitmachen sollte.



Zu einem Stelldichein von Kultfahrzeugen auf zwei Rädern avancierte das dritte Vespa-Treffen des Motorclubs Neuburg auf dem Schrannenplatz. 


Wenn es auch ein paar weniger Teilnehmer als im vorigen Jahr waren, so freuten sich die interessierten Zuschauer über die bunte Schar der Kultfahrzeuge auf dem Schrannenplatz. Die „High-Rollers Neuburg“, eine Sparte des Motorclubs Neuburg e.V. im ADAC und BLSV, hatten geladen und für eine perfekte Organisation gesorgt.

Wenn auch ab und zu eine graue Wolke von Westen her über dem Schloss zu sehen war, blieb das Wetter beständig und war für so ein Treffen ideal. Eine Woche vorher hatten die Ingolstädter ein großes Vespa-Treffen geplant. Aufgrund der schlechten Wetterprognose wurde die Veranstaltung auf den gleichen Tag verlegt wie das Neuburger Stelldichein der Vespisti. Doch es muss ja nicht immer noch mehr, noch höher, noch weiter sein. Die Qualität macht‘s und nicht die Quantität.

Manche der Vespa-Roller waren perfekt restauriert

So konnte man die verschiedensten Typen von Vespa-Rollern bewundern; teilweise perfekt restauriert oder mit der Patina aus dem Herstellungsjahr versehen. Mittlerweile muss man für eine seltene Oldtimer-Rarität gut und gerne eine fünfstellige Summe hinblättern, je nachdem, in welchem Zustand sich das Gerät befindet.

 

Auch ein paar dreirädrige Ape-Fahrzeuge waren vor Ort. Dieser Kleintransporter ist in Italien sehr beliebt und mittlerweile kann man in und um Neuburg immer mehr dieser Fahrzeuge entdecken.

Das Vespa-Treffen in Neuburg verlief unfallfrei

Nach der Mittagspause in den Lokalen rund um den Schrannenplatz startete ein Großteil der Teilnehmer zu einer einstündigen Ausfahrt in Richtung Wellheim und wieder zurück nach Neuburg. Dank der umsichtigen Streckenführung und -begleitung ging das Ganze unfallfrei über die Bühne. Für ein paar betagte Roller waren die Bergstrecken doch zu anstrengend, aber die Kameradschaft untereinander und die Betreuung durch den MCN sorgten mit tatkräftiger Unterstützung immer wieder für eine Weiterfahrt.

Nach der Rückkehr fand eine Prämierung statt: Die älteste Vespa (Bj. 1951) gehört Josef Westenthanner jun., der älteste Teilnehmer war Alfons Lösch (78) und die weiteste Anreise hatte eine Gruppe aus München (110 Kilometer). Die Geehrten erhielten aus der Hand vom Team der „High-Rollers Neuburg“ wertvolle Bücher über das Kultobjekt Vespa und die Glückwünsche von Florian Benz, dem zweiten Vorsitzenden des Motorclubs Neuburg. 


Am Sonntag sind die Kultfahrzeuge wieder in Neuburg zu sehen. Das ist geboten. 


Der Motorclub Neuburg im ADAC und BLSV hat schon seit Jahren verschiedene Sparten aufzuweisen. Vor ein paar Jahren sind die „Vespa High-Rollers Neuburg“ neu dazugekommen, die viele der raren und bestens gepflegten Roller im Besitz haben. Natürlich wollen sie die Raritäten nicht nur in der Garage bestaunen, sondern auch bei Ausfahrten und diversen Treffen auf ihre Zuverlässigkeit prüfen.

So reisten die Neuburger Vespisti schon auf den Großglockner oder quer durch Bayern, wo sie sich mit Gleichgesinnten zusammengetan haben. Ganz im Sinne von Peter Imhof bereitet ein Team rund um dessen Sohn seit vielen Monaten ein weiteres großes Vespa-Treffen in Neuburg auf dem Schrannenplatz vor.

Neuburg: So läuft das Vespa-Treffen ab

Mit Unterstützung der Stadt Neuburg, den umliegenden Gastronomen und namhaften Sponsoren geht am Sonntag, 14. Juli, ab 10 Uhr dieses Stelldichein der Piloten mit ihren Kultfahrzeugen über die Bühne. Nach der Anmeldung der Teilnehmer und der Begrüßung durch Moderator Klaus Benz treffen nach und nach die Vespisti mit der etwas längeren Anfahrt ein. Die Interessierten können die Motorroller, Ape-Dreiräder und einige kuriose Eigenbauten bestaunen und sich von den Besitzern interessante Informationen zu den Fahrzeugen einholen. Und es gibt in diesem Jahr noch eine Neuheit: Der Nachwuchs kann sich auf einer Hüpfburg austoben.

Nach dem Mittagstisch, der in einer Gasstätte am Schrannenplatz eingenommen werden kann, startet die Vespa-Schar zu einem bunten Corso auf einer ausgesuchten Strecke durch die Umgebung. Nach der Rückkehr gibt es die Möglichkeit zu einem Kaffeeplausch oder einem erfrischenden Getränk in der Gastronomie rund um den Schrannenplatz. Zum krönenden Abschluss werden einige Teilnehmer ausgezeichnet. Gegen 15.30 Uhr endet das dritte Vespa-Treffen des MCN und die ehrenamtlichen Helfer räumen den Schrannenplatz wieder auf. Zuschauer sind willkommen, der Eintritt ist frei. (kb)


Oldtimertreffen Weichering

 

Beim Oldtimertreffen am 10.06.2019 im Weichering war der Motorclub heuer erstmals mit einem Informationsstand für die Tour de Neuburg vertreten. Trotz einiger - teilweise kräftigen - Regenschauer am Vormittag füllte sich das Gelände rund um den Landgasthof Vogelsang sehr schnell. Die "Gangster-Limo" von Oskar Wittmann verwandelte Brigitte Schneider-Müller mit einem tollen Blumenschmuck in einen richtigen Blickfang. Antonia Umlauf nahm mit ihren roten Chevrolet Impala teil. Ernst Stegmeir, Herbert Schöffner und Oldtimer-Spartenleiter Roland Demnick verteilten Informationsmaterial oder beantworteten den Interessierten Fragen zur Tour 2019. Auch zahlreiche MCN-Mitglieder besuchten während des Tages den Clubstand. 



Die „Zschopauer Classic“ für historische Renn- und Sportfahrzeuge ging heuer bereits zum 20. Mal in der ehemaligen DDR-Motorrad-Hauptstadt über die Bühne. Das Organisations-Team hatte für die Jubiläums-Veranstaltung die gewohnte Strecke bis ins „Gornauer Gewerbegebiet“ auf 2,8 Kilometer verlängert. Der neue Abschnitt kam bei allen Teilnehmern sehr gut an.


„Jetzt ist der Wettbewerb eine echte Herausforderung. Das neue ’Top-Speed-Stück’ und die ’S-Kurve’ am Ende der Piste sind allererste Sahne und beides macht richtig Fahrspaß“ schwärmte MCN-Pilot Peter März. Mit seiner blauen Kawasaki GPZ 900 R konnte er die beste Trainingszeit in der offenen Seriensportklasse in den Asphalt brennen und war damit wieder einmal einer der schnellsten Motorrad-Sportler.


Über 270 Starter, darunter Gäste aus Tschechien, der Schweiz sowie Österreich gingen in sechs Motorrad-, drei Auto- und in einer Kart-Klasse an den Start. Zu den Publikumslieblingen zählten wieder einmal die teilweise stark verbesserten Trabis – und die „DDR-Rennsemmeln“ machten ihrem Begriff „Rennpappe“ alle Ehre.


Von den sieben gemeldeten „Classic-Racern“ des MC Neuburg erwischte es Christian Severin als Ersten: Ein Motorschaden am Zugfahrzeug stoppte ihn bereits auf der Anfahrt. Somit wurde das erste Streichergebnis an diesem Wochenende schon sehr früh verzeichnet. Martina Koller musste sich am Renntag mit einer Magenverstimmung abmelden. Daher traten nur noch fünf der angemeldeten MCN-Starter zum freien Training. Und die Pechsträhne ging weiter. Die Vergaser-Anlage an der Yamaha XS 400 von Dave Reisinger streikte unerwartet. Aufgrund des straffen Zeitplans blieb keine Zeit zur Fehlersuche. Glücklicherweise stand aber die Yamaha XJ 600 von Martina Koller zur Verfügung. Dadurch konnten kurz vor dem Zeittraining die Maschinen noch getauscht werden. Mit dem ungewohnten Motorrad ging Reisinger das Training vorsichtig an. In den beiden Zeitläufen konnte er sich steigern, machte sich aber keine großen Hoffnungen auf eine vordere Platzierung.


Ferdl Schwaighofer aus Litzeldorf, die österreichische Verstärkung des MCN-Teams, konnte mit seiner Honda 750 Boldor wieder in die „Top Fünf“ fahren und sich als Erster der bayerischen Truppe bei der Siegerehrung in der „offenen Klasse“ einen der glänzenden Pokale abholen.


Die Routiniers Peter März und Roland Demnick konnten trotz guter Trainingsleistungen letztlich nicht in die Pokalränge fahren. Doch Reisinger holte für den Motorclub Neuburg die Kastanien aus dem Feuer. Mit seiner „Leihmaschine“ schaffte er es zur Freude seines Teams auf den zweiten Platz in der Seriensport-Klasse.


Teamchef Fred Demnick wurde dieses Mal bei seiner Arbeit von Detlef Simonis unterstützt und meinte am Ende der Veranstaltung: „Wetter und Strecke waren prima und ich war froh, dass bei allen Vorkommnissen Detlef an meiner Seite stand. Nur an unseren Sportgeräten müssen wir noch arbeiten, damit beim nächsten Mal alle Starter mit ihrem eigenen Motorrad ins Ziel kommen.“


War es beim Jugendkart-Slalom in Vohburg nur ein Starter des Motorclubs Neuburg, der die Fahnen der Nachwuchsabteilung hochhielt, hauten sich in Pfaffenhofen bereits drei Burschen aus der Ottheinrichstadt in den engen Schalensitz der Sportgeräte, um Punkte und gute Platzierungen einzufahren.


Paul Ruf holte als Einzelstarter in Vohburg in der Klasse I (Jahrgang 2009 bis 2011) unter den zehn Startern den vierten Platz. Dabei lief es im Trainingslauf nicht so gut, aber der ehrgeizige Jugendkart-Pilot hatte in den Wertungsdurchgängen einen vorderen Platz im Fokus und verpasste nur knapp das Siegerpodium. Der Jugendkart-Slalom des MSC Pfaffenhofen zählt zur „Münchner Oberlandrunde“ und als Vorlauf zur „südbayerischen ADAC-Meisterschaft“. Bei den Jüngsten in der Klasse I (neun Starter) holte Paul Ruf wie schon in Vohburg mit einer super Leistung den vierten Platz. Ohne den einen oder anderen geworfenen Poller wäre tatsächlich der erste Stockerlplatz drin gewesen. Siegerin wurde in dieser Kategorie Magdalena Simon vom MSC Hausham.


In der Klasse IV (Jahrgänge 2003/2004, 15 Starter) tauchte ein neuer Name unter der Bewerbung des MC Neuburg auf. Mit Gerard Jaskolka ist ein weiteres Talent auf den Jugendkart-Zug aufgesprungen. Bei seinem ersten Rennen wurde er für seinen großen Trainingsfleiß mit dem zehnten Platz belohnt. Auch in dieser Klasse hatte mit Leonie Blum vom MSC Olching ein flottes Mädel die Nase vorn.


Für Dennis Steinberg lief es in der Klasse II (Jahrgänge 2007/2008, 16 Starter) nicht ganz so gut. Er fuhr voll auf Risiko und räumte dabei fünf Pylonen ab. Das waren ein paar zu viel und er schaffte nur den vorletzten Platz. Den Sieg holte sich wie schon bei seinem Heimspiel David Karl vom MSC Olching.


Die 70 Teilnehmer und ihre Betreuer wurden in Pfaffenhofen auf eine harte Probe gestellt. Erst in der Klasse V wurde ein Defekt an der Lenkung des einen Kart‘s festgestellt, sodass nur noch das zweite Wettbewerbsgerät zur Verfügung stand.


Hischbachtal Classic 2019 


Zum zweiten Mal wurde heuer die Hirschbachtal Classic im traumhaften Hohenlohekreis ausgetragen. Mit dabei zwei Autoteams des Motorclub's Neuburg. Rudolf Omischl trat mit seiner "Dauerbeifahrerin" Gisa im bekannt schnellen Golf GTI in der Klasse bis 2000 ccm an. Fritz Wenger und Fred Demnick wagten sich als "Seniorenteam" auf dem feuerroten Autodelta GTV bei den offenen Sportwagen an den Start. Es galt bei wechselhaften Wetterbedingungen drei Wertungsläufe möglichst gleichmäßig zu absolvieren. Das Team Omischl musste sich nach einem etwas zu schnell geratenen dritten Lauf mit Platz dreizehn in ihrer Klasse zufrieden geben. Besser lief es bei den Senioren. Die beiden Routiniers landeten direkt hinter der DTM-Legende Roland Asch auf seinem Ford Capri RS auf Platz vier und konnten sich über einen schönen Erinnerungspokal freuen. "Alfa-Papst" meinte nach der Siegerehrung: "Der Sitzeinbau für Fred hat sich gelohnt. Er hat mich ruhig und sicher durch das teilweise schlechte Wetter dirigiert und so haben wir eine tolle Platzierung eingefahren".        



30.05.2019


Vatertagsausfahrt 2019

 

Auch heuer organisierte Manfred Selzer mit seinem Familienteam am Vatertag eine Ausfahrt für Old- und Youngtimer. Fahrspaß ohne Stress und Hektik war das Motto alle Teilnehmer. 17 Fahrzeuge machten sich auf den Weg nach Katzenstein. Im Autohaus Wernitz in Oberndorf legte der Tross der Klassikfahrzeuge einen kleinen Zwischenstopp zum Sektempfang ein. In der sehenswerte Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert wurde die Mittagspause verbracht und im Zuge einer "Sonderführung" für den Motorclub das alte Gemäuer und seine Geschichte erkundet. Der gemütliche Ausklang fand - fast schon traditionsgemäß - im Biergarten der Sporthotels Dünstl statt.   

 



Neuburger Autotagen

 

Bei den 14. Autotagen in Neuburg war der Motorclub mit der Vespa- und der Oldtimersparte vertreten. Die "Rollerfraktion" traf sich am Donaukai und startete von dort aus zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Nach den Vespa's machten auch einige Old- und Youngtimer auf den Weg zur ersten gemeinsamen Ausfahrt in der neuen Saison. Diese hatten Bianca Demnick und Dave Reisinger organisiert. Beide Starts moderierte die "MCN-Stimme" Klaus Benz gewohnt souverän und locker. Der MCN-Informationsstand wurde durch die zwei englischen Raubkatzen von Gisa und Rudlof Omischl richtig aufgewertet. Das Floristikteam "Vier Jahreszeiten" (Familie Müller) verwandelte den grünen "Insel-Daimler" mit einem tollen Blumenschmuck in eines der begehrtesten Fotomotive der Autotage.



Frühlingserwachen beim MC Neuburg

Classic Racer absolvieren Einstellfahrten im Ingolstädter Inter-Park 


Der Veranstalter „Classic Globus“ lud auch heuer wieder zu seinen traditionellen Einstellfahrten ein. Dazu steckten die Verantwortlichen einen selektiven Rundkurs im Ingolstädter Inter-Park ab. Auf dieser gesicherten Strecke konnten die „Classic-Racer“ aus der Region ihre Sportgeräte einem effizienten Test vor der neuen Saison unterziehen. Die aktiven Motorsportler des Motorclubs Neuburg nutzten diese Gelegenheit zum finalen Check ihrer schnellen Raritäten.

In der „kleinen“ Motorradklasse bis 400 ccm testete Sattlermeister Wolfgang Märkl seine bildschöne MV-Augusta 350 auf dem Rundkurs. Oldtimer-Spartenleiter Roland Demnick war aufgrund einer Schulteroperation noch nicht einsatzfähig. Dave Reisinger übernahm die Testfahrten mit der Honda CB 250 RS und gab als Doppelstarter seiner Yamaha XS 400 die Sporen. In der offenen Klasse prüfte Peter März seine pfeilschnelle Kawasaki GPZ 900 RR auf Herz und Nieren und sorgte schon bei seinem ersten Auftritt für den nötigen Sound. Christian Severin probierte vertretungsweise die Yamaha XJ 600 von Martina Koller aus, die heuer beim „Berg-Cup“ eingesetzt wird. 

Auch die „Auto-Fraktion“ des Motorclubs zeigte sich gut sortiert für die neue Saison. „Porsche-Schreck“ Fritz Wenger aus Münster setzte neben seinem bärenstarken Alfa-Romeo Autodelta GTV 3.0 auch seinen neu aufgebauten Alfa GTV 2.5 ein und war sehr zufrieden mit den beiden italienischen Prachtstücken. Rudolf Omischl bewegte seinen bergerprobten Golf recht flott um den Kurs und reizte das Fahrwerk ziemlich gut aus. Für die Nachmittagssitzungen verstärkte Wolfgang Jägle die Neuburger Truppe und trieb seinen Audi Quattro mitsamt Copilotin Gabi Jaus recht flott über die Piste.

Während andere Teilnehmer mit technischen Problemen kämpften, verzeichnete die MCN-Classic-Racer keinerlei Ausfälle oder Defekte und alle sind ganz heiß auf die ersten Wettbewerbe. Die Gesamtregie hatte wie schon in den Vorjahren Oldie Fred Demnick inne und er sorgte in gewohnter Manier für Ordnung im Motorclub-Camp. Bei diesem „Warm-Up“ der Neuburger konnte man feststellen, welchen Aufschwung die Motorsport-Abteilung des Vereins in den vergangenen zwei Jahren genommen hat. Dazu trug auch die Club-Sparte „Vespa-High-Rollers Neuburg“ bei, die bei den Einstellfahrten zusammen mit über 200 Gleichgesinnten im Rahmen einer Ausfahrt vorbeischauten, um einen kurzen Plausch mit den Vereinskameraden zu halten. 


Vorsitzender Stefan Behr lieferte einen kompakten Rechenschaftsbericht über das Vereinsleben und die Arbeit des Vorstandes ab. Er zählte die sportlichen Geräte auf, die schwerpunktmäßig für die Jugendarbeit zur Verfügung stehen. Man merkte ihm auch die Freude an, wie sich das Jugendübungsgelände an der Sudetenlandstraße dank der fleißigen Unterhaltsarbeiten der Sportler und Ehrenamtlichen präsentiert. Mit der Stadt Neuburg wurde bereits die Vertragsverlängerung in trockene Tücher gebracht. Ab jetzt für ein Jahr und mindestens solange, bis eventuelle Straßenbaumaßnahmen die Fläche beanspruchen. Ein Schwerpunkt wird für ihn zukünftig die nahtlose Verbindung mit den Spartenleitern und die Pflege der Homepage des Clubs sein. Aus den Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr stachen das „1. Vespa-Treffen“, die „Tour de Neuburg“ und der Endlauf zur deutschen Trial-Meisterschaft heraus. Alle Unternehmungen waren nur mit Unterstützung vieler Helfer möglich, die auch ihre Familienmitglieder mit einbanden. Das Konzept des Neuburger Arena-Trials bekam in der Szene Höchstnoten und wird heuer in Peißenberg in ähnlicher Weise umgesetzt.


Stefan Behr wies auf das „Forum Sport“ des ADAC Südbayern hin, das mit Neuburger Beteiligung über die Bühne geht. Außerdem lud der Vorsitzende alle Mitglieder ein, den Prüfdienst der gelben Engel am Neuburger Kinopalast in Anspruch zu nehmen. Er merkte auch an, dass zu den Vorstandssitzungen auch immer die Organisatoren der jeweiligen Veranstaltungen mit eingeladen werden. Außerdem finden regelmäßige offene Stammtische der Vespa- und Oldtimersparte statt.


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Der Kassenbericht von Schatzmeister Michael Lehn wies ein gesundes Plus auf und die beiden Kassenprüfer lobten die sorgfältige und äußerst genaue Kassenführung. Der momentane Kassenstand kommt auch durch die Sportfördermittel des ADAC, der Stadt Neuburg und des Landratsamtes sowie diversen Spenden zustande. Natürlich spielen in diesem Plus auch die Mitgliedsbeiträge eine gewichtige Rolle. Mit einer sparsamen Haushaltsführung ist die Zukunft des Motorclubs Neuburg an der Donau e.V. im ADAC und BLSV gesichert und man werde trotzdem zu keinem Sparverein tendieren, so Behr.


Als nächsten Punkt sprach der Vorsitzende die geplante Satzungsänderung an, die als erstes von den Mitgliedern abgesegnet werden muss. Dann folgen ADAC und Finanzamt sowie der Eintrag ins Vereinsregister. Zukünftig sollen nicht mehr alle MCN-Mitglieder dem BLSV angehören, sondern nur noch die aktiven Sportler und Funktionäre. Damit wäre die Abteilung „Motorsport“ zukünftig BLSV-Mitglied und es würde ein willkommener Betrag für die Vereinsarbeit zur Verfügung stehen. Nachdem der Verein kein „Motorsportclub“ ist, wäre die neue Regelung auch rechtlich vollkommen in Ordnung. Stefan Behr erklärte die Sachlage sehr gut verständlich, sodass über diesen Punkt einheitlich mit „Ja“ abgestimmt wurde. Auf den Stimmzetteln war als zweiter Abstimmungspunkt die sogenannte „Geschlechterformulierung“ aufgeführt. In Zukunft gibt es auch aus Datenschutzgründen kein „Er und Sie“ mehr. Auch das wurde einstimmig abgesegnet. Der dritte Punkt beinhaltete den Versand von Einladungen und Infos für die Mitglieder. Diese werden zukünftig nur noch auf Wunsch postalisch versandt, alles andere geht zukünftig über E-Mail.


Behr lobte die Berichterstattung von den Aktivitäten in den Medien und auf der Homepage des Clubs. Im kommenden Vereinsjahr sind die Beteiligung an den „Neuburger Autotagen“, das „2. Vespa-Treffen“, ein „Arena-Trial“, das zu mehreren Meisterschaften zählt, und die vierte Auflage der „Tour de Neuburg“ geplant. Bei einem Spartentreffen der Trial- und Jugendkart-Abteilung werden Termine fest gezurrt und die neue Trainingsverordnung sowie diverse Versicherungsthemen besprochen. Vor dem Trainingsbeginn wird noch ein „Ramma-Damma“ auf dem JÜPl durchgeführt, um die Winter- und Sturmschäden zu beseitigen. Auch der Rückbau vom Trial-DM-Lauf wird bei dieser Gelegenheit erledigt. Eine neue Schließanlage an den betreffenden Türen und Toren liefert die notwendige Sicherheit.


Michael Lehn, der als Lehrkraft an der Mittelschule unterrichtet, führt auch heuer wieder Schnupperkurse im Rahmen der Nachmittagsbetreuung durch, die sehr gut von den Jugendlichen angenommen werden. Unter dem Tagesordnungspunkt „Anträge“ wurde der Bitte eines Mitgliedes für eine eigene Wertung für einen „Touristik-Cup“, entsprochen. Mit dem Aufruf, dass eigentlich alle Mitglieder im ADAC sein sollten, um noch mehr Zuschüsse zu bekommen, beschloss Behr die Versammlung



Erstmals findet in Neuburg eine deutsche Meisterschaft statt. Vor allem der souveräne Sieger bringt die Zuschauer zum Staunen. Auch zwei Neuburger sind dabei.


Wo andere sich schwer tun, springt er nur so durch die Sektionen. Lässt alles spielerisch leicht aussehen. Drei Meter hohe Wände hinauf, meterweite Sprünge aus dem Stand oder sekundenlanges Balancieren auf dem Hinterrad. „Irre“ oder „verrückt“ ist immer wieder aus den Reihen der Zuschauer zu hören, wenn Franz-Xaver Kadlec die verschiedenen Sektionen absolviert. Der 21-Jährige war die große Attraktion beim Endlauf um die deutsche Meisterschaft im Motorrad Trial in Neuburg.


Erstmals war der MC Neuburg Ausrichter eines Wettbewerbs auf diesem hohen Niveau. Der letzte von insgesamt neun Läufen um den Titel ging in der Ottheinrichstadt über die Bühne. Alle acht bisherigen hatte Kadlec vom AMC Holzkirchen gewonnen. Der 21-Jährige ist innerhalb Deutschlands seit knapp fünf Jahren ungeschlagen. Wer sich in der Sportart auskennt, bezeichnet Kadlec als „Idol“. Das sagen etwa Nils Kappl (13) und Leopold Wittmann (11). Die beiden Jungs, die selbst Motorrad Trial fahren, gehörten zu den jüngsten der vielen Helfer des MCN. „Er ist noch jung und sehr sympathisch“, sagen sie über Kadlec. „Cool“ sei es, ihm beim Fahren zuzuschauen. „Er zaubert, man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus“, merkte Michael Speer an. Der 50-Jährige ist der Trainer von Nils und Leopold, ging selbst in der Seniorenklasse an den Start. „Mir haben die Nerven einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Speer über sein Abschneiden. Er startete er gut, machte in den ersten beiden Durchgängen, die aus acht Sektionen bestehen, lediglich 13 Fehlerpunkte. Doch im dritten und letzten ließ er genauso viele folgen und rutschte auf den vierten Rang ab. „Es ist immer schwierig, vor eigenem Publikum zu fahren“, sagte Speer, der sich einen Podestplatz zum Ziel gesetzt hatte. Doch seine Enttäuschung war schnell verflogen. Denn nach dem Wettbewerb der eigenen und der dritten Klasse am Vormittag sollten am Nachmittag schließlich die 2. Klasse, die Frauen und die 1. Klasse antreten. Höher, weiter, anspruchsvoller, einfach gesagt noch spektakulärer, geht es dort zur Sache. Speer: „Das kann man mit uns gar nicht vergleichen.“


Die zahlreichen Zuschauer bekamen dann auch attraktiven Trialsport zu sehen. Der Nieselregen, Gift im Motorsport, machte einige Hindernisse für viele Fahrer zu unüberwindbaren Hürden. Welch Schwierigkeiten zu meistern sind, war deutlich zu sehen. Nur einem machte das alles nichts aus. Letztlich setzte sich Franz-Xaver Kadlec mit lediglich vier Fehlerpunkten durch. Berührt ein Bein den Boden, gibt es einen, wird die Sektion nicht geschafft, sind es fünf. Der zweitplatzierte Sascha Neumann erlaubte sich 65 Fehlerpunkte, beim Dritten Paul Reumschüssel waren es 70. Auch sie zeigten ihre Fähigkeiten: Gleichgewichtssinn, Geschicklichkeit, Mut. Doch gegen Kadlec sahen sie kein Land.


Kadlec trainiert seit frühester Kindheit

Wer es im Trial ganz nach oben bringen will, sollte besser schon im zarten Kindesalter mit dem Training begonnen haben. Kadlec etwa übt die Sportart seit seinem sechsten Lebensjahr aus. Er trainiert regelmäßig in Spanien, der Hochburg im Trial-Sport. Europameister wurde er bereits, sein bestes Resultat bei einer Weltmeisterschaft war ein sechster Rang. „Ich bin gerne hier in Neuburg“, sagte der Ausnahmefahrer, der gelegentlich den Parcours zum Trainieren nutzt. „Es ist gerade für die Zuschauer eine tolle Veranstaltung, da sie alle Sektionen aus nächster Nähe beobachten können.“ Handele es sich bei anderen Wettbewerben um kilometerlange Rundkurse, ist in Neuburg alles eng beisammen. Andere Vereine nehmen die Strecke in Neuburg längst als Vorbild für eigene Projekte.


Nicht um den Sieg mitfahren konnte auch der zweite Neuburger im Starterfeld. Matthias Behr belegte in der dritten Klasse, dem sogenannten Trial-Pokal, den neunten Platz. „Zufrieden“ sei er damit, sagte Behr, „vor heimischem Publikum nimmt man sich immer besonders viel vor, weil man die Strecke gefühlt schon 1000 Mal gefahren ist.“ Für Behr war es die erste Teilnahme an Wettbewerben der deutschen Meisterschaft seit dem Jahr 2000. Nächstes Jahr will der 36-Jährige nicht mehr antreten. „Der Aufwand ist einfach riesig, da die Fahrten zu vielen Wettbewerben, die in ganz Deutschland stattfinden, doch sehr weit sind.“ Michael Speer will hingegen wieder dabei sein.


Ein Heimrennen wird er im kommenden Jahr auf dieser Ebene nicht bestreiten können, erklärte Vorsitzender Stefan Behr. „Wir haben das als Projekt gesehen. Es hat alles reibungslos geklappt. Vorerst ist aber keine Wiederholung geplant, da es einfach sehr viele Vereine gibt, die einen Wettbewerb austragen wollen.“ Freuen dürfen sich die Trial-Fans hingegen auch nächstes Jahr auf eine zweitägige Veranstaltung. Traditionell werden der Alpenpokal und die bayerische Meisterschaft in Neuburg über die Bühne gehen. Auf einen Franz-Xaver Kadlec werden die Zuschauer dann allerdings verzichten müssen.


Weitere Ergebnisse Markus Pfitzmaier wurde in der 3. Klasse Fünfter, Peter Mohr in der 4. Klasse Zweiter. Beide starteten für den Motorclub Neuburg. Bei den Frauen siegte die favorisierte Theresa Bäuml. Auch sie hat damit sämtliche neun Wettbewerbe der Saison gewonnen.


Sie trotzen der Schwerkraft

Die Elite der Trial-Fahrer war in Neuburg zum letzten Wertungslauf der Deutschen Meisterschaft am Start. Die Titelgewinner standen vorher schon fest. Für den Motorclub Neuburg (MCN) war die Ausrichtung dieser Großveranstaltung eine große Ehre, sie stellte aber zugleich auch eine große Herausforderung an die Organisatoren dar, wurde aber ebenfalls hervorragend gemeistert.


Dass der Sport auch viele Frauen begeistert, bewiesen Lisa Marie Eck und ihre Mitstreiterinnen.

Dass der Sport auch viele Frauen begeistert, bewiesen Lisa Marie Eck und ihre Mitstreiterinnen. Ralf Schmitt, Schmitt, Ralf, Burgheim Dass der Endlauf genau auf ein vereinsinternes Jubiläum fiel, ist reiner Zufall, bestätigt der Vorsitzende Stefan Behr. Der Motorclub Neuburg feierte 2017 sein 60-jähriges Bestehen. In diesem Jahr wird in Neuburg genau 40 Jahre Trial gefahren. Zu Beginn wurde noch in Kreut trainiert. Über mehrere Stationen ist man nun im Ostend angekommen. In den vergangenen Jahren wurde das Übungsgelände so aus- und umgebaut, dass es jetzt den hohen Ansprüchen genügt, einen Meisterschaftslauf austragen zu können. "Für das zur Verfügungstellen des Geländes sind wir der Stadt auch besonders dankbar", betont Behr ausdrücklich.


Mehr als 80 Starter aus ganz Deutschland waren angetreten, um den letzten Wertungslauf zur Deutschen Meisterschaft zu absolvieren. Gestartet wurde in sechs Wertungsklassen. Mehr als 50 ehrenamtliche Helfer waren eingesetzt, um den Wettkampfbetrieb am Laufen zu halten. Auch das Rote Kreuz war im Einsatz, wurde aber nicht zu schweren Einsätzen gebraucht. Trotz des schlechten Wetters waren erfreulich viele Zuschauer in die Sudetenlandstraße gekommen, um die Artisten auf zwei Rädern zu bewundern. "Und die sind nicht alle aus der Umgebung, es sind auch sehr viele überregional angereist", freut sich Behr.


Das Finale steigt im Ostend


Dem Motorclub Neuburg an der Donau (MCN) steht ein Novum bevor: Der Verein hat den Zuschlag für die Ausrichtung des Endlauf der Deutschen Motorrad-Trial-Meisterschaften erhalten.


Zwar führte der rührige Verein seit vielen Jahren bereits sehr erfolgreich Jugend- und Clubsport-Trial-Veranstaltungen durch, doch ein Prädikat wie die Deutsche Meisterschaft ist Neuland für den MCN. Der spektakuläre Wettbewerb geht an diesem Samstag über die Bühne.


MCN-Vorsitzender Stefan Behr hat zusammen mit seinem Vorstand die Weichen gestellt und ist als Trial-Spezialist des ADAC-Südbayern genau der richtige Mann für so eine Großveranstaltung. Rund 50 Ehrenamtliche sorgen für einen rei-bungslosen Ablauf und die Trial-Arena hinter dem Wertstoffhof in der Sudetenlandstraße bietet ein Highlight nach dem anderen. Start ist am Samstag um 9 Uhr und dann geht es in verschiedenen Klassen innerhalb von vier Stunden Fahrzeit in die acht Sektionen, die drei Mal zu befahren sind. Am Start ist die "Creme de la Creme" des deutschen Trial-Sports und drei Geländeartisten vom heimischen Verein. Mit dabei sind auch äußerst talentierte Trial-Pilotinnen aus ganz Deutschland, die ihre eigene Meisterschaft austragen.


Der Eintritt ist frei, Parkplätze stehen auf der anliegenden Wiese zur Verfügung und für Bewirtung ist durch das MCN-Küchenteam bestens gesorgt. Die Siegerehrung in der Tageswertung und die Meisterschaftsfeier geht dann am Abend im Sporthotel Rödenhof über die Bühne.


Am kommenden Samstag findet die deutsche Trial-Meisterschaft auf dem Gelände des MC Neuburg statt


Für den Motorclub Neuburg an der Donau e.V. im ADAC und BLSV ist diese Veranstaltung ein Novum. Zwar führte der Verein seit vielen Jahren bereits sehr erfolgreich Jugend- und Clubsport-Trial-Veranstaltungen durch. Doch ein Prädikat wie die deutsche Meisterschaft ist Neuland.


Der spektakuläre Wettbewerb geht am Samstag, 27. Oktober, über die Bühne. 1. Vorsitzender Stefan Behr hat zusammen mit seiner Vorstandschaft die Weichen gestellt und ist als Trial-Spezialist des ADAC Südbayern genau der richtige Mann für eine derartige Großveranstaltung. Rund 50 Ehrenamtliche sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Die Trial-Arena hinter dem Wertstoffhof in der Sudetenlandstraße bietet ein Highlight nach dem anderen. Start ist um 9 Uhr. Dann geht es in verschiedenen Klassen innerhalb von vier Stunden Fahrzeit in die acht Sektionen, die drei Mal zu befahren sind. Am Start ist die „Creme de la creme“ des deutschen Trial-Sports – darunter auch drei Geländeartisten des heimischen Vereins. Mit dabei sind auch äußerst talentierte Trial-Pilotinnen aus ganz Deutschland, die ihre eigene Meisterschaft austragen.


Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen auf der anliegenden Wiese zur Verfügung. Für Bewirtung ist durch das MCN-Küchenteam bestens gesorgt. Die Siegerehrung in der Tageswertung sowie die Meisterschaftsfeier gehen dann am Abend im Sporthotel Rödenhof über die Bühne.


Bei der traditionellen „Riedenburg Classic“ im Altmühltal geht es um möglichst gleichmäßig absolvierte Wertungsläufe. Während „Alfa-Papst“ Fritz Wenger den Berg „rockt“, haben Teamkollegen technische Probleme


Schon einige Wochen vor dieser spektakulären Veranstaltung scharrten die Classic-Racer-Piloten des MC Neuburg mit den Füßen. Nach einer langen Sommerpause ging es wieder in einem Wettbewerb um Pokale und diverse Stockerlplätze. Die „Riedenburg-Classic“ im idyllischen Altmühltal ist ein absolutes „Muss“ im Kalender der Oldtimer-Freaks. Heuer ging die Veranstaltung zum 18. Mal über die Bühne. Dabei konnten die Organisatoren rund 250 Teilnehmer mit ihren Autos und Motorrädern begrüßen.


Bei diesem Motorsport-Großereignis geht es nicht um das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten und Bahnrekorde, sondern um möglichst gleichmäßig absolvierte Wertungsläufe. Ein Motorradsportler hatte diese Vorgabe nicht beachtet und baute kurz vor dem Ziel einen gewaltigen „Abflug“ in die Botanik. Viele Besitzer von historischen Raritäten aus dem In- und Ausland nahmen das Thema ernst und boten ausgezeichneten Gleichmäßigkeitssport auf der selektiven Bergstrecke von Unter- nach Obereggersberg.


„Alfa-Papst“ Fritz Wenger „rockte“ wieder einmal den Berg. Er holte sich mit seinem Alfa Romeo Autodelta GTV 3.0 (Baujahr 1982) und einem minimalen Zeitunterschied von 0,04 Sekunden in den zwei Läufen einen umjubelten Klassensieg bei den Sportwagen über 2000 ccm (21 Starter). Barbara Märkl fuhr mit ihrem Fiat 500 in der Fiat-Sonderwertung (20 Starter) auf den zehnten Platz. Rudolf Omischl wurde mit seiner Frau Gisa als Co-Pilotin mit dem bärenstarken VW Golf in die Renn- und Supersport-Wagenklasse eingestuft. Das Duo belegte in der Klassenwertung (24 Starter) den 13. Platz.


 

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Die Zweirad-Fraktion des MC Neuburg war in Riedenburg mit drei Piloten vertreten. Wolfgang Märkl gab in der Klasse bis 400 ccm (33 Starter) seiner 350er MV Augusta die Sporen. Allerdings musste der Autosattler wegen plötzlich auftretender Probleme am Aggregat der 46 Jahre alten Maschine nach dem Training die Segel streichen. In der gleichen Klasse gingen auch Klaus Müller mit seiner Gilera 175 (Baujahr 1967), Dave Reisinger auf der Yamaha XS 400 (Baujahr 1978) und Roland Demnick mit der Honda CYB 250 (Baujahr 1974) an den Start. Für die in Holland ersteigerte Gilera von Müller war dies der erste Renneinsatz in Deutschland. Jedoch verhinderten Zündungsprobleme im letzten Lauf eine erfolgreiche Premiere.


Reisinger meisterte seinen ersten Einsatz in Riedenburg mit einer Differenz von nur 0,4 Sekunden und belegte den zehnten Platz. Auch Oldtimer-Spartenleiter Roland Demnick blieb nicht von technischen Problemen verschont und schaffte aufgrund einer widerspenstigen Kupplung Rang 18.


Dass fast alle MC’ler bei der Riedenburg-Classic in die Wertung kamen, lag auch an der ehrenamtlich tätigen Service-Mannschaft mit Günther Eberl, Ludwig Dachs und Matthias Wagner, die unter dem Kommando von Fred Demnick unermüdlich an den Sportgeräten werkelten.



Dieter und Philipp Trinkner vom Motorclub Neuburg treten im Gelände mit ihren klassischen Maschinen in die großen Fußstapfen von Lorenz Specht und Hans Trinkner


Motorsport mit historischen Fahrzeugen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nicht nur die „Classic-Racer“ des Neuburger Motorclubs, sondern auch in der Sparte „Geländesport mit klassischen Motorrädern“ gibt es stärker werdende Teilnehmerzahlen. Bei zwei solcher traditionsreichen Veranstaltungen traten zwei Starter des MC Neuburg in Zschopau und Sonnefeld an. Dieter und Philipp Trinkner sorgten als „Vater-Sohn-Team“ für Furore und stiegen in die Fußstapfen des legendären Lorenz Specht aus Ludwigsmoos und von Hans Trinkner, der vor 50 Jahren Gelände-Europameister wurde.


Zur „18. Klassik-Geländefahrt Zschopau“ kamen mehr als 300 Fahrer aus neun Nationen, darunter auch Welt- und Europameister aus früheren Zeiten. Der ausrichtende MSC Zschopau organisierte das Motorsport-Wochenende dank zahlreicher Helfer bravourös. Der „Parc ferme“ (reparaturfreie Zone) war im Innenhof des Schlosses Wildeck abgesteckt und wurde von den Zuschauern regelrecht überrannt. Der Start ging mitten in der Ortsmitte über die Bühne und wurde ebenso von zahlreichen Fans begleitet. Das älteste Motorrad in der Wertung war eine DKW RT175 aus dem Jahre 1955. Die jüngsten laut Reglement zugelassenen Maschinen sind „Youngtimer“ bis Baujahr 1990.


Philipp und sein Vater gingen mit zwei Hondas 500 ccm-Viertaktmaschinen aus den Jahren 1978 und 1981 in den Wettkampf. Der Austragungsmodus entspricht dem der früheren internationalen Gelände-Zuverlässigkeitsfahrten: Nach Abholung der Motorräder aus dem „Parc ferme“ müssen die Maschinen innerhalb von einer Minute anspringen, da es sonst Strafpunkte gibt.


Nach dem Start ging es sofort ins Gelände. Die anspruchsvolle Strecke bestand aus einem 60 Kilometer langen Rundkurs über Feldwege und Trialsektionen (Gelände-Wertungsprüfungen) mit Wurzeln bespickt und steilen Auffahrten im Wald. Zusammen mit den Verbindungsstrecken auf normalen Straßen wurde allen Teilnehmern höchstes Fahrkönnen abverlangt. Der Rundkurs musste drei Mal in einer vorgegebenen Sollzeit absolviert werden. Wurde diese nicht eingehalten, hagelte es Strafpunkte. Doch auch Bestzeit-Jagden standen auf dem Programm. Zwei Sonderprüfungen hielten die Zweiradsportler auf Trab. Dazu kam noch eine heiße Beschleunigungsprüfung. Die beiden Piloten des MC Neuburg blieben in allen Prüfungen ohne Strafpunkte, sodass am Ende die Addition der Sonderprüfungszeiten über die Platzierungen entschied. Philipp landete in der Klasse „Classic über 250 ccm bis Baujahr 1980“ (35 Starter) auf Rang 18. Sein Vater Dieter schrammte mit dem tollen vierten Platz in der Klasse „Youngtimer über 250 ccm bis Bj. 1985“ (14 Starter) knapp am Stockerl vorbei.


Während in Zschopau vor allem Staub und Hitze zum Problem für manchen Teilnehmer wurden, war es bei der 49. Auflage der Geländefahrt „Rund um die hohe Aßlitz“ in Sonnefeld das schlammige Geläuf, das den zahlreichen Startern oftmals Kniefall bereitete. Nach einer mehrwöchigen Trockenperiode setzte einen Tag vor der beliebten Veranstaltung starker Regen ein. Unter der durchweichten Oberfläche befand sich aber der ausgehärtete Boden, der für alle Motorsportler für eine heftige Rutschpartie sorgte.


In Sonnefeld musste ein 45 Kilometer langer Rundkurs drei Mal absolviert werden. Die schönen Trails auf dem weichen Waldboden mit Auf- und Abfahrten, gespickt von unberechenbaren Wurzelpassagen, wurden durch die Nässe zu anspruchsvollen Pfaden. Kondition und Fahrkönnen waren hier gleichermaßen gefragt und die Herausforderung an die Motorrad-Sportler stieg mit jedem Turn an. Dieter Trinkner ging in derselben Klasse wie Europa- und Weltmeister Eddy Hau an den Start. Der ehemalige Champion trat mit seinem Europameisterschafts-Motorrad von 1982 an. Dass er nichts von seinem Fahrkönnen verlernt hat, zeigten die Sonderprüfungszeiten des „Altmeisters“, der einen verdienten Klassensieg einfuhr.


Da die mit Schlamm überzogenen Wurzelpassagen mit zunehmender Fahrtdauer immer gefährlicher wurden, entschied sich der Veranstalter, die Geländefahrt um eine Runde zu kürzen. Dadurch kam Dieter Trinkner in der „Youngtimerklasse“ (20 Starter) mit seiner Puch GS 504 XL über den elften Platz nicht mehr hinaus, während es für seinen Sohn in der „Klassik-Wertung“ über 250 ccm (27 Starter) mit der problemlos laufenden Honda XL 500 zum 19. Rang reichte.


Paul Ruf wird in München Vierter. MC Neuburg schickt drei Piloten ins Rennen


Der letzte Lauf zur diesjährigen süddeutschen ADAC-Jugendkart-Meisterschaft und zur Münchner Oberlandrunde ging beim MC Neuhausen München über die Bühne.


Auf dem MAN-Parkplatz in Dachau war ein flüssiger Parcours abgesteckt, der allen Teilnehmern eine große Fahrfreude bereitete. Diese positive Einstellung, die bei manchen Veranstaltungen durch sogenannte „Mickey-Mouse-Kurse“ gleich von Anfang an verloren geht, brachte tolle Fahrleistungen der rund 80 Pylonen-Flitzer aus ganz Südbayern an den Tag. Herrlicher Sonnenschein und ein griffiger Belag sorgten für schnelle Fahrmanöver und sehenswerte Reaktionen. Für den Motorclub Neuburg waren drei Jugendliche mit ihren Betreuern angereist und schlugen sich in den einzelnen Altersklassen recht wacker. Paul Ruf kurvte in der Klasse I (Jahrgänge 2009 bis 2011, zwölf Starter) mit seinem erfreulichen vierten Platz knapp am Stockerl vorbei. Sieger wurde Lokalmatador Paul Zimmermann.


Dennis Steinberger legte sich gleich mit drei Pylonen an. Das waren drei zu viel und so reichte es für den talentierten Jugendkart-Piloten in der Klasse II (2007 bis 2008, 15 Starter) nur zu Rang zehn. Die Nase ganz vorn hatte David Karl vom MSC Olching. In der Klasse IV (2003 bis 2004, 14 Starter) ging Gerard Jaskolka für den MCN an den Start. Doch mit seinen Sicherheitsläufen hatte er bei diesem heißen Tanz durch die Pylonen keine Chance und konnte mit seinem 13. Platz gerade noch das Schlusslicht abgeben. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand in dieser Wertungsklasse Marco Hering vom MSC Geretsried.


Beim Endlauf zur südbayerischen ADAC-Jugendkart-Meisterschaft belegte Dennis Steinberg in der Klasse I (19 Starter) den 13. Platz vor Annika Spielberger vom MSC Schrobenhausen.


Bei der „3. Tour de Neuburg“, die diesmal nach Gersthofen führte, kamen Teilnehmer voll auf ihre Kosten


Über 40 Fahrzeuge machten sich am Mittwoch bei der „3. Tour de Neuburg“ auf die Reise nach Gersthofen. Über wenig befahrene Straßen kamen die Teilnehmer durch schöne Landschaften, um schließlich gegen Mittag in Gersthofen am dortigen Ballonmuseum einzutreffen.


Nach der Vorstellung der Teams und ihren in der Sonne glänzenden- Raritäten wurden sie von zwei Museums-Pädagogen durch das interessante Museum geführt. Danach wartete im Landgasthof Strasser das Mittagessen auf die Oldtimer-Besitzer. Um 15 Uhr ging es zurück zum Biergarten des Sporthotels Rödenhof, wo bei einem gemütlichen Ausklang von MCN-Oldtimer-Spartenleiter Roland Demnick einige Auszeichnungen verliehen wurden. Die 149 Kilometer lange Strecke wurde heuer von elf (!) Teams perfekt gefahren und so musste das Los über den Pokal für den besten Beifahrer entscheiden. Dass dabei eine Co-Pilotin das Glück hatte, war besonders erfreulich. Ebenso wie die Tatsache, dass sich die Teilnehmer der „3. Tour de Neuburg“ vorbildlich an die Verkehrsvorschriften hielten. Bester Beweis hierfür war, dass niemand in die Radarfalle in Rohren-fels tappte, die hinter einem Busch versteckt war. (kb)

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Die „Tour des Neuburg“ steigt am Mittwoch. Ziel der touristischen Ausfahrt des MC Neuburg ist diesmal Gersthofen


Nach zwei erfolgreichen Ausfahrten geht die „Tour de Neuburg“ am morgigen Mittwoch (Feiertag) in die dritte Runde. Der Oldtimer-Spartenleiter des Motorclubs Neuburg, Roland Demnick, hat dieses Mal mit seinem Team eine interessante Strecke von Neuburg nach Gersthofen und zurück ausgesucht.


Dabei geht es auf Nebenstraßen durch die Heimat. Die Gesamtfahrstrecke beträgt rund 140 Kilometer. Es erfolgt keine Zeitwertung, aber zwei Durchfahrtskontrollen überprüfen die richtige Streckenwahl. Zugelassen sind Pkw’s, Motorräder und Gespanne sowie Roller, die unter die Youngtimer-Wertung (mindestens 20 Jahre) oder Oldtimer (mindestens 30 Jahre) fallen. Die Teilnehmer treffen ab 8.30 Uhr im Biergarten des Sporthotels ein, wo sie von Hans Dünstl zu einem Weißwurst-Frühschoppen eingeladen sind. Nach der Einschreibung, bei der auch das Mittagessen vorbestellt werden kann, geht das erste Fahrzeug um zehn Uhr auf die Strecke. Ab 11.30 Uhr werden die Teilnehmer in Gersthofen von Moderator Klaus Benz vorgestellt. Dazu wird ein Glas alkoholfreier Sekt kredenzt. Zudem sind alle Teams sind zu einer Besichtigung des dortigen Ballonmuseums eingeladen. Danach wartet im Gasthof „Zum Strasser“ das Mittagessen auf die Truppe.


Der Re-Start zurück nach Neuburg erfolgt um 15 Uhr. Gegen 16.30 Uhr treffen dann alle mit hoffentlich vielen schönen Eindrücken wieder auf dem Parkplatz des Sporthotels Rödenhof ein. Dort gibt es verschiedene Auszeichnungen und mit einem gemütlichen Zusammensein klingt die „3. Tour de Neuburg 2018“ aus. Die Teilnahmegebühr beträgt 65 Euro. Darin ist die Streckenskizze, ein toll gestaltetes UBS-Fahrzeug-Schild, das Weißwurst-Frühstück, der Sektempfang mit Erinnerungsgeschenk und der Eintritt in das interessante Ballonmuseum mit Führung enthalten. Die Anmeldung ist jetzt schon auf der MCN-Homepage unter www.mc-neuburg.de möglich. Ebenso bei der Einschreibung, wo auch die Startgebühr entrichtet werden kann. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.


Wie die Fahrer des MC Neuburg abgeschnitten haben


Eigentlich bräuchten die Geländeakrobaten des Motorclubs Neuburg ihre Trial-Stiefel gar nicht mehr ausziehen. Denn in den letzten Wochen waren sie pausenlos im Einsatz und rockten die Sektionen bei den verschiedensten Wettbewerben.


Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte standen das Trial des MSC Großheubach und in Röhrnbach auf dem Programm. Mensch und Maschine waren bestens vorbereitet und mit einigen zusätzlichen Trainingseinheiten auf dem vereinseigenen Jugendübungsgelände war man auf Höhe der deutschen Elite. Über 100 Starter bewegten den Kickstarter ihrer Trial-Motorräder in Großheubach, um auf dem größten permanenten Gelände in Deutschland um Punkte und Pokale zu fighten. 15 Sektionen mit sehr hohem Schwierigkeitsgrad mussten zweimal möglichst fehlerfrei bezwungen werden. Die Wertungs-Prüfungen waren in einem aufgelassenen Steinbruch und in einem Waldstück abgesteckt und es wimmelte nur so von farbigen Pfeilen, die die jeweiligen Fahrspuren der Klassen aufzeigten. Matthias Behr wagte sich in der Klasse III „Spezialisten“ des DMSB-Trial-Pokals (28 Starter) in die Manege und holte bei beiden Läufen am Samstag und Sonntag trotz starker Konkurrenz den elften Platz. Michael Speer haute sich in der Klasse IV „Fortgeschrittene“ des DMSB-Senioren-Trial-Pokals (21 Starter) in das Geschehen und wurde an beiden Wettbewerbstagen Achter. Bei allen vier Läufen mit dabei: Routinier Michael Kluy, der für den „Speeringer“ als Wasserträger (Betreuer vor Ort) fungierte. Stefan Behr war als Offizieller des DMSB (Deutscher Motorsport-Bund) im Einsatz und Robby Behr hatte wieder einmal sein ganzes Equipment mitgebracht und unterstützte die Trial-Sportler mit seinem ganzen Know-how.


Der dritte und vierte Lauf zur deutschen Trial-Meisterschaft ging in Röhrnbach über die Bühne. Ein langer Rundkurs war in einem Wald rund um die dortige Motocross-Strecke abgesteckt. Starker Regen am Freitag sorgte für rutschiges Geläuf, hauptsächlich auf den zahlreichen Steinen, mit denen der anspruchsvolle Kurs gespickt war. Erst am Sonntag trocknete alles wieder ab und einem fairen Wettkampf stand nichts im Wege. Matthias Behr lief an beiden Tagen zur Höchstform auf und lag nach der ersten Runde auf dem hervorragenden zweiten Platz. Im zweiten Turn hatte er dagegen das Pech an den Reifen und am Sonntag verletzte er sich in einer kniffeligen Situation auch noch am Fuß. So reichte es am ersten Wettbewerbstag in der Klasse III (26 Starter) „nur“ zu Rang acht und am Sonntag trotz Verletzung sogar noch zum siebten Platz in dieser Klasse. Michael Speer griff erneut in der Klasse IV (16 Starter) in das Geschehen ein und fuhr am Samstag den siebten und am Sonntag sogar den sechsten Platz heraus. Aktueller Meisterschaftsstand: Matthias Behr belegt den sechsten Platz in der Klasse III und Michael Speer in der Klasse IV „Senioren“ ebenfalls den sechsten Platz.


Auf dem Neuburger Schrannenplatz trafen sich Vespa-Fahrer aus nah und fern. Die „High-Rollers Neuburg“ hatten zum zweiten Mal zu einem Stelldichein geladen.


Der Motorclub Neuburg im ADAC und BLSV hat schon seit Jahren verschiedene Sparten aufzuweisen. Vor ein paar Jahren sind die „Vespa High-Rollers Neuburg“ neu dazugekommen, die viele der raren und bestens gepflegten Zweiräder im Besitz haben. Natürlich will man die Raritäten nicht nur in der Garage bestaunen, sondern auch bei Ausfahrten und diversen Treffen auf ihre Zuverlässigkeit prüfen.


So reisten die Neuburger „Vespisti“ schon über den Großglockner oder quer durch Bayern, wo sie sich auch mit Gleichgesinnten zusammen getan haben. Peter Imhof, der rührige Spartenleiter der „High-Rollers“, hatte mit seinem Team seit vielen Monaten das große Vespa-Treffen in Neuburg auf dem Schrannenplatz vorbereitet. Mit Unterstützung der Stadt Neuburg, den umliegenden Gastronomen und namhaften Sponsoren trafen sich am gestrigen Sonntag über 150 dieser knatternden Kultfahrzeuge mit ihren Piloten bei idealem Wetter zu einem Stelldichein. Nach der Anmeldung der Teilnehmer aus ganz Südbayern und der Begrüßung durch den Organisator fand vor den zahlreichen Zuschauern eine Turnier-Premiere statt, bei der Thomas Liebchen mit einer Zeit von 1:11,93 Minuten der Konzentrierteste auf dem „Langsamfahr-Parcour“ ohne Bodenberührung war.


Der älteste Teilnehmer und die älteste Vespa in Neuburg

Nach dem Mittagstisch im „Central“ starten die „Vespisti“ zu einem bunten Corso auf einer wohl ausgesuchten Strecke durch die schöne Umgebung. Nach der Rückkehr gab es einen „zeitlosen“ Kaffeeplausch. Dabei wurden von Vespa-Spartenleiter Peter Imhof und Stadtrat Matthias Enghuber die weiteren Auszeichnungen vorgenommen: Ältester Teilnehmer war Alfons Lösch mit 78 Jahren und die älteste Vespa fuhr Hermann Schmidmeyer mit einer Vespa V30 Baujahr 1951. Gegen 15.30 Uhr traten die Rollerpiloten wieder ihre Vespas an, um in ihre Heimatorte auf zu brechen. Das Team vom MC Neuburg räumte den Schrannenplatz blitzblank auf und zog eine zufriedene Bilanz des „2. Neuburger VESPA-Treffens“. Peter Imhof meinte nach der gelungenen Veranstaltung: „Einfach super, einfach prima, der ganz normale Wahnsinn“ wie Klaus Benz, der Moderator betonte.


Beim Motorrad-Trial in Steingaden „hüpft“ der Neuburger auf den obersten Stockerlplatz. Auch die übrigen MCN-Piloten machten ihre Sache bei diversen Wettbewerben durchaus ordentlich 


Beim Saisonstart zum „Alpenpokal 2018“ und zur „Südbayerischen ADAC-Trial-Meisterschaft“ in Peißenberg gingen fünf Gelände-Artisten des Motorclubs Neuburg an den Start. Als Service-Mann bei allen Veranstaltungen mit dabei war Robert Behr sowie als offizieller Beauftragter des ADAC Südbayern sein Sohn Stefan, der 1. Vorsitzender des MCN.

Die Sektionen waren wieder mitten in Peißenberg abgesteckt und forderten den 153 Startern (Teilnehmer-Rekord) mit ihren steilen Hängen und schwierigen Wurzelpartien bei sonnigem Wetter alles ab. Reimund Stachel landete auf Platz 21 in der Klasse VIII „Senioren“ (22 Starter). Werner Fuhr machte es in der Klasse V (41 Starter) schon besser und „hüpfte“ mit voller Konzentration auf den achten Rang. Für Michael Wesp reichte es in dieser Klasse nach einer langen Wettbewerbspause nur zu Platz 32. Routinier Michael Kluy trat in der Klasse IV (38 Starter) an und schaffte den zehnten Platz. Die gleiche Platzierung verbuchte Michael Speer in der Klasse III (23 Starter).

Weiter ging es im Terminkalender zum Trial des MSC Steingaden, wo am Samstag drei und am Sonntag vier Piloten des MC Neuburg in die Fußrasten ihrer Wettbewerbs-Maschinen stiegen. Das Gelände ist ähnlich wie in Neuburg als Trial-Arena angelegt. Viele „Wackermänner“ mussten überwunden werden und die „jungen Felsen“ warfen den einen oder anderen Athleten respektlos ab. Bei herrlichem Sonnenschein und trockenem „Geläuf“ kam Reinhold Stachel viel besser als beim letzten Trial mit den sieben Sektionen, die drei Mal gefahren wurden, zurecht und belegte bei den Senioren in der Klasse VIII (zwölf Starter) am ersten Wettbewerbstag Platz vier. Werner Fuhr kämpfte in der Klasse V (30 Starter) um jeden fehlerfreien Meter und wurde Zwölfter. Matthias Behr kam in der schwierigen Klasse III (17 Starter) auf den zehnten Platz.

 

Am Sonntag erreichte Stachel bei den Senioren (44 Starter) den siebten Platz. Fuhr konnte sich in seiner Klasse (30 Starter) verbessern und fuhr als Neunter unter die besten Zehn. Michael Speer trat zusammen mit Matthias Behr in der Klasse III (16 Starter) an. Der „Speeringer“ wurde Elfter, während Behr mit einer exzellenten Leistung auf das oberste Stockerl sprang.

Im Anschluss stand das Trial des MSC Kreuzthal auf dem Programm. Zusätzlich wird dieser Lauf auch zur „bayerischen Meisterschaft“ gewertet. In einem abwechslungsreichen Naturgelände mit Waldhängen und rutschigen Bachquerungen war von den Offiziellen der Parcours ausgesteckt worden. Drei Durchgänge mit sieben anspruchsvollen Sektionen warteten auf die 120 Teilnehmer, die aus ganz Bayern angereist waren. Ein Mofa-Rennen am Samstagnachmittag war ein zusätzlicher „Hype“ an diesem Motorsport-Wochenende im Alpenraum. Bei diesem Wettbewerb holte sich das Bemo-Team mit Behr und Speer den tollen zweiten Platz.

Die Trial-Piloten des MCN mussten wieder zweimal ran: Fuhr kam in der Klasse V (26 Starter) auf den 18. Platz. Kluy verpasste in der Klasse IV (31 Starter) mit seinem fünften Rang knapp das Siegerpodest. Speer wurde in der Klasse III (18 Starter) Elfter, Behr in der gleichen Kategorie sogar Fünfter. Am Sonntag schob sich Fuhr in der Klasse V (24 Starter) mit seinem 17. Platz einen Rang nach vorne. Kluy konnte in der Klasse IV (30 Starter) mit seinem achten Platz nicht ganz an den Vortag anschließen. Besser als am Samstag machte es Speer, der in der Klasse III (17 Starter) einen erfreulichen sechsten Platz heraus holte. Behr schwächelte am Sonntag etwas und schaffte in der Klasse III nur Rang elf.


Einrollen 2018 (am 22.04.2018)


Sehr kurzfristig trafen sich die Oldtimerfahrer des MC Neuburg zum Saisonstart. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zehn „betagte“ Fahrzeuge zur gemütlichen Ausfahrt ein. Gleich sechs sportliche Cabrio's - meist englischer Herkunft nutzten - das tolle Wetter für die erste offene Fahrt. Das amerikanische Dickschiff - Chevrolet Impala - von Antonia Umlauf und der japanische Kleinwagen - Daihatsu Curoe - von Bianca Demnick fuhr direkt hintereinander her und sorgten für viele verdutzte Gesichter neben der Straße. Erstmals wagte sich auch eine Motorradbesatzungen – die „Kesslers“ auf seiner Triumph – mit auf die Strecke.



Auch das gehört zum Leben von jungen Nachwuchssportlern: Dass es einmal nicht so gut läuft und man sich trotzdem nicht entmutigen lässt. Beim dritten Lauf zur „Münchner Oberlandrunde 2018“ passte eigentlich alles für einen erfolgreichen Tag. Paul Ruf, Dennis Steinberg und Gerard Jaskolka sind mit ihren Betreuern nach Geretsried gereist, um bei idealen Bedingungen ihr Bestes zu geben.


Doch Paul Ruf kam in seiner Klasse I (acht Starter) nicht über den siebten Platz hinaus. Er hatte sich mit zu vielen Pylonen angelegt und war „schon a‘ bisserl“ enttäuscht. Die Nase ganz vorne hatte Magdalena Simon vom MSC Hausham. Besser machte es dann Dennis Steinberg vom MC Neuburg, der nur zwei Fehlerpunkte auf dem Konto hatte. Doch so ein Sicherheitslauf kostet Zeit und trotzdem schaffte der Neuburger Nachwuchsfahrer in der Klasse II (17 Starter) den zehnten Platz. Ganz oben auf dem Stockerl stand hier David Karl vom MSC Olching. Einen rabenschwarzen Tag erwischte auch Gerard Kaskolka in der Klasse IV (15 Starter). Der ehrgeizige Jugendkart-Pilot hatte zwar nur zwei Fehlerpunkte zu verzeichnen, doch die Zeiten waren nicht zufrieden-stellend. Der Sieger Nico Schikora kam in dieser Wertungsklasse ebenfalls vom MSC Olching.


Einer der schönsten Termine für die Classic-Rennsportler ist das Bergrennen „Wolfgangsee-Classic“. Auch heuer ging diese Veranstaltung des Motor-Veteranenclubs Salzburg reibungslos über die Bühne. Auf der landschaftlich herrlich gelegenen Post-Alm-Panorama-Straße im österreichischen Salzkammergut wurde eine etwa neun Kilometer lange Strecke abgesperrt, die „Fahrspaß pur“ bot.


Neben Motorrädern und Rennfahrzeugen gingen sechs verschiedene Autoklassen auf der anspruchsvollen Strecke an den Start. Die automobile Zeitreise reichte von Vorkriegs-Fahrzeugen bis zur äußerst potenten Youngtimer-Kategorie bis Baujahr 1987. In dieser stark besetzten Wertungsklasse ging auch Fritz Wenger für den Motorclub Neuburg mit seinem bärenstarken Alfa GTV 3.0 an den Start. Neben der luftgekühlten Konkurrenz aus Zuffenhausen waren dieses Mal auch hochkarätige Sportwagen wie AC Cobra, Ferrari Mondial und ehemalige Rallye-Boliden vom Schlage eines Audi Quattro oder Lancia Delta Integrale vertreten.


Als Vorjahres-Sieger war der Alfa-Pilot aus Münster natürlich Favorit und Gejagter zugleich. Doch Wenger schlenderte mit seinem Strohhut ganz auf „Unterstatement“ machend durchs Fahrerlager und gab sich als interessierter Beobachter der Szene. Auch nach dem Start war er die Ruhe in Person und spulte die Wertungsläufe mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks ab. „Ich spüre den Streckenverlauf und die Geschwindigkeit in meinem Hintern“, erklärt er ganz lapidar. Dazu brauche er „kein modernes Heck-Meck im Cockpit“.


Dank seiner Routine und Souveränität sowie eines perfekt vorbereiteten Sportfahrzeuges konnte ihm auch heuer kein Gegner das Wasser reichen. Letztlich verteidigte Wenger somit seinen Berg-Titel erfolgreich.


Die „Zweiradler“ der Classic-Racer-Fraktion des Motorclubs Neuburg starteten heuer beim Bergrennen in Zschopau in die neue Saison. Traditionsgemäß findet der Lauf zum ADMV-Classic-Cup in der ehemaligen Motorrad-Hochburg der DDR statt.


Gleich vier MCN-Piloten und ein „Gast“ starteten bei diesem erneut heiß umkämpften Wettbewerb für historische Fahrzeuge. Da Teamkoordinator Fred Demnick aufgrund familiärer Verpflichtungen passen musste, übernahm seine motor-sportbegeisterte Enkelin Bianca kurzfristig seine Aufgaben. „Neuzugang“ Dave Reisinger konnte erstmals seine Yamaha XS 400 in einem „scharfen Wettbewerb“ einsetzen. Aufgrund eines Problems mit der Zündung wäre seine Premiere fast gescheitert. Doch dank eines wertvollen Technik-Tipps von Matthias Behr konnte der Renner noch rechtzeitig funktionsfähig gemacht werden.


Auch Martin Koller, Peter März und Roland Demnick hatten wieder für die Seriensportklasse ihre Nennung abgegeben. Martina Koller musste hingegen am Veranstaltungstag wegen einer Magenverstimmung passen. Da sich der MC Neuburg heuer erstmals für die Mannschaftswertung eingeschrieben hat und dort fünf Fahrer gewertet werden, holten sich die Neuburger Verstärkung aus Österreich ins Team. Ferdl Schwaighofer und seine 750er Honda ergänzten die Truppe aus der Ottheinrichstadt.


Auch diesmal waren die Neuburger begeistert vom selektiven Kurs. Nach einem recht flott zu fahrenden Startstück folgte ein fahrerisch sehr anspruchsvoller Mittelteil mit einer Bremsschikane, bevor es in die schnelle Schlusspassage ging. März trieb seine Kawasaki GPZ 900 R derart über die Strecke, dass es eine Freude war. In den beiden Trainingsläufen brannte er gute Zeiten in den Asphalt. Doch ein gewaltiger „Slide“ im zweiten Heat verhinderte eine Top-Platzierung. Auch Oldtimer-Spartenleiter Demnick konnte seine Ergebnisse auf dem Training nicht ganz wiederholen. Der Routinier sicherte sich aber trotzdem als Fünfter den letzten Pokalrang seiner Klasse.


Besser lief es dagegen bei Reisinger. Mit seiner XS 400 spulte er das Training und die beiden Wertungsläufe problemlos ab. Am Ende des Tages konnte sich der Neuling über Platz vier und seinen ersten ADMV-Pokal freuen. Der Rennsportler zog nach der Siegerehrung ein zufriedenes Resümee und meinte zum Saisonstart: „Dieses riesige Event mit fast 300 Teilnehmern in den Auto- und Motorradklassen war die lange Anreise allemal wert. Strecke, Organisation und auch die äußeren Bedingungen waren perfekt. Nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder.“


War es beim Jugendkart-Slalom in Vohburg nur ein Starter des Motorclubs Neuburg, der die Fahnen der Nachwuchsabteilung hochhielt, hauten sich in Pfaffenhofen bereits drei Burschen aus der Ottheinrichstadt in den engen Schalensitz der Sportgeräte, um Punkte und gute Platzierungen einzufahren.


Paul Ruf holte als Einzelstarter in Vohburg in der Klasse I (Jahrgang 2009 bis 2011) unter den zehn Startern den vierten Platz. Dabei lief es im Trainingslauf nicht so gut, aber der ehrgeizige Jugendkart-Pilot hatte in den Wertungsdurchgängen einen vorderen Platz im Fokus und verpasste nur knapp das Siegerpodium. Der Jugendkart-Slalom des MSC Pfaffenhofen zählt zur „Münchner Oberlandrunde“ und als Vorlauf zur „südbayerischen ADAC-Meisterschaft“. Bei den Jüngsten in der Klasse I (neun Starter) holte Paul Ruf wie schon in Vohburg mit einer super Leistung den vierten Platz. Ohne den einen oder anderen geworfenen Poller wäre tatsächlich der erste Stockerlplatz drin gewesen. Siegerin wurde in dieser Kategorie Magdalena Simon vom MSC Hausham.


In der Klasse IV (Jahrgänge 2003/2004, 15 Starter) tauchte ein neuer Name unter der Bewerbung des MC Neuburg auf. Mit Gerard Jaskolka ist ein weiteres Talent auf den Jugendkart-Zug aufgesprungen. Bei seinem ersten Rennen wurde er für seinen großen Trainingsfleiß mit dem zehnten Platz belohnt. Auch in dieser Klasse hatte mit Leonie Blum vom MSC Olching ein flottes Mädel die Nase vorn.


Für Dennis Steinberg lief es in der Klasse II (Jahrgänge 2007/2008, 16 Starter) nicht ganz so gut. Er fuhr voll auf Risiko und räumte dabei fünf Pylonen ab. Das waren ein paar zu viel und er schaffte nur den vorletzten Platz. Den Sieg holte sich wie schon bei seinem Heimspiel David Karl vom MSC Olching.


Die 70 Teilnehmer und ihre Betreuer wurden in Pfaffenhofen auf eine harte Probe gestellt. Erst in der Klasse V wurde ein Defekt an der Lenkung des einen Kart‘s festgestellt, sodass nur noch das zweite Wettbewerbsgerät zur Verfügung stand.


Der Winterstaub wird entfernt, neues Motorenöl eingefüllt und die Sportgeräte noch einmal durchgecheckt. Dann geht es zu den traditionellen Einstellfahrten zum Inter-Park nach Ingolstadt.


Dort stecken die Veranstalter von „Classic-Globus“ einen Rundkurs ab. Auf dieser Strecke können die Classic-Rennsportler ihre Wettbewerbsfahrzeuge einem wichtigen Test vor der anstehenden Saison unterziehen. Die nötigen Sicherheitseinrichtungen sind – obwohl noch nie etwas passiert ist – auch vorhanden. Mit dabei war der MC Neuburg. Die Classic-Racer-Truppe hat Zuwachs bekommen: Dave Reisinger stellte bei den Einstellfahrten seine Yamaha XS 400, Baujahr 1978, vor. Das Gerät wurde in kürzester Zeit aus verschiedenen Ersatzteilkisten zusammengesteckt und lief erstaunlicherweise wie ein Uhrwerk. Fredl Schwaighofer aus dem österreichischen Burgenland nahm die 550 Kilometer lange Anreise auf sich, um seine Honda CB 750 „Bol d‘Or“ zu testen. In der kleinen Motorradklasse bis 400 ccm bewegte Autosattler Wolfgang Märkl seine bildhübsche MV Agusta 350 gekonnt um den selektiven Kurs. In der offenen Klasse prüfte Routinier Peter März seine pfeilschnelle Kawasaki GPZ 900 RR auf Herz und Nieren und sorgte bei diesen Einstellfahrten für den richtigen Sound auf der Strecke. Christian Severin probierte an seiner Yamaha XJ 900 diverse Einstellungen an der Vergaseranlage aus. Oldtimer-Spartenleiter Roland Demnick testete erfolgreich einige kleinere Verbesserungen an seiner bewährten Seriensport-Yamaha XJ 600 aus. Beim anstehenden Start in der ADMV-Serie in Zschopau will der erfolgreiche Motorrad-Pilot des MC Neuburg wieder beweisen, dass er zu den besten im Lande gehört.


Aber auch die Motorsportler auf vier Rädern waren mit von der Partie und zogen beherzt ihre Runden. Fritz Wenger aus Münster erweckte seinen bärenstarken Alfa-Romeo Autodelta GTV 3.0 aus dem Winterschlaf. Rudolf Omischl gab seinem bergerprobten Golf die Sporen. Die Organisation und Koordination der Einstellfahrten lag in den bewährten Händen von „MCN-Urgestein“ Fred Demnick, der sich in gewohnter Manier um Ordnung und Disziplin im Lager seiner Clubkameraden kümmerte. Für eine Überraschung sorgten die „Vespa-High-Rollers“ des Motorclubs Neuburg, die zusammen mit rund 200 Gleichgesinnten eine erste Ausfahrt unternahmen.


Der Abschluss war ein Besuch der Einstellfahrten im Inter-Park und ein Plausch mit der Classic-Racer-Truppe. Zusammen mit den Vespisti kann sich die Oldtimer-Fraktion überall sehen lassen und ein stetiger Zuwachs zeigt dank guter Arbeit der Verantwortlichen einen Aufschwung beim 60-jährigen Verein.


42 wahlberechtigte Mitglieder des MC Neuburg fanden den Weg in die Musikstube des Sporthotels Rödenhof. Der 1. Vorsitzende Stefan Behr zog zunächst eine inhaltsreiche Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Der Motorclub Neuburg zählt momentan 239 Mitglieder, darunter 29 Jugendliche.


Mittelpunkt der Vereinsarbeit ist das Jugendübungsgelände an der Sudetenlandstraße, für das der Vorstand ein Lärmschutz-Gutachten fertigen ließ. Auch die Pachtverlängerung mit der Stadt Neuburg, die das Gelände dem Verein zur Verfügung stellt, ist in trockenen Tüchern. Behr vergaß nicht, sich beim Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung für das Entgegenkommen zu bedanken.


Als Sportgeräte stehen ein Kinder-Trial-Motorrad, ein Trial-Bike und (noch) drei umweltfreundliche Jugendkarts zur Verfügung. All dies sorgt für einen regen Trainingsbetrieb, macht aber auch viele Arbeitsstunden der ehrenamtlichen Helfer und Eltern notwendig. Die Benutzung wird durch eine sorgfältig ausgearbeitete Trainingsordnung geregelt. Das ADAC-Hallentrial in der Saturn-Arena Ingolstadt war ein Highlight und ohne die Mithilfe des Motorclubs Neuburg nicht möglich.


Im vergangenen Jahr wurde auch eine Club-Meisterschaft im Kart und Trial organisiert. Die „2. Tour de Neuburg“ führte die Teilnehmer in den Norden der Ottheinrichstadt. Das „Arena-Trial“ Ende Oktober zählte zur südbayerischen ADAC-Meisterschaft und war zugleich der Endlauf zum Alpenpokal 2017. Der ADAC-Prüfdienst machte auch wieder Station in Neuburg und im Winter konnte mit dem vereinseigenen BMW das Fahren auf Eis und Schnee geübt werden. Diverse Stammtische der Vespisti und Oldtimerbesitzer hielten die Motorsportler auf dem Laufenden.


Im Bericht von Kassier Michael Lehn stach der Betrag für die neu angeschafften Jugendkarts ins Auge. Auch die Investition für die sanitären Anlagen und der Ausbau der Container-Küche rissen ein großes Loch in die MCN-Vereinskasse. Durch geschickt angeforderte Zuschüsse konnte vieles ausgeglichen werden. Allerdings konnte niemand ahnen, dass unnötige Querelen, auch von außen in die Jugendarbeit hineingetragen, den Rückgang der Jugendkart-Interessierten zur Folge hatten. Auch überregionale Pokalserien sind ersatzlos weggefallen.


Deshalb hat sich die Vorstandschaft entschlossen, die beiden neuen Sportgeräte an einen interessierten Verein zu verkaufen und den Trainingsbetrieb für die verbliebenen vier Piloten aufrecht zu erhalten. Zusammen mit aufgeschlossenen Eltern wird jetzt versucht, wieder einen Neubeginn zu starten. Trotz der Anschaffungen blieb eine schwarze Zahl in der Jahresbilanz stehen und die beiden Kassenprüfer bescheinigten dem Schatzmeister eine vorbildliche Kassenführung.


Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands übernahm Rechtsanwalt Bruno Schwedler mit der Feststellung der Beschlussfähigkeit den Ablauf der Neuwahlen. Alle Kandidaten wurden mit großer Mehrheit gewählt (siehe Kasten). Dringend gesucht werden noch ein Schriftführer und ein Webmaster für die Betreuung der Homepage und des Facebook-Auftritts. Stefan Behr gab dann noch eine interessante Ausschau auf das kommende Vereinsjahr. Danach werden alle gewohnten Veranstaltungen und Events auch heuer wieder durchgeführt. Nach der Generalversammlung beginnt im April der Trainingsbetrieb. Trial, Kart und die Oldtimer-Besitzer sowie die Vespisti organisieren ein erstes „Einrollen“. Im gleichen Monat wird ein „Frühlingserwachen“ mit einem Club-Meisterschaftslauf organisiert. Und ein Besuch der Indoor-Kart-Bahn in Ingolstadt macht Lust auf eine ganz besondere Jagd durch die Pylonen. Die Oldtimer-Rennsportler testen ihre „Schätze“ bei diversen Einstellfahrten.



Im Mai geht es für die „Vespa-High-Rollers“ zu den „SIP Open Days“ nach Landshut und „Vespa-Alp-Days“ nach Zell am See. Am 10. Mai wird eine „Vatertags-Ausfahrt“ durchgeführt. Das „2. Neuburger Vespa-Treffen“ am Sonntag, 8. Juli, auf dem Schrannenplatz wird ein ganz besonderes Highlight für die Roller-Fans. Am 15. August (Feiertag) geht die „Tour de Neuburg“ in ihre dritte Runde. Der MC Neuburg ist dann am 27. Oktober Gastgeber für das „ADAC-Arena-Trial 2018“ – heuer mit dem DMSB-Prädikat „Endlauf zur Deutschen Meisterschaft“.


Zum Abschluss wies Behr noch darauf hin, dass rund 25 Sportler in dieser Saison die Fahnen des MC Neuburg hochhalten werden. Nachdem keine Anträge vorlagen, wurde unter „Verschiedenes“ noch die momentane Situation der Jugendkart-Abteilung diskutiert. Die anwesenden Eltern zeigten unter großem Applaus ihre Bereitschaft, das Schiff wieder in ruhige Gewässer zu führen.

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